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Bundeslandspecial Hamburg


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Landes-Seniorenbeirat Hamburg


Im Thema: Bundesland-Special Hamburg
von: Autor Silber
erstellt am: 12.09.2008
712 mal gelesen


Ihre Interessenvertretung der älteren Generation!

"Senioren wollen und können ihr Leben selbst aktiv gestalten - nach ihren Vorstellungen.

Wo es darum geht, diese Vorstellungen zu artikulieren und in den politischen Raum zu tragen, hat der Landes-Seniorenbeirat eine wichtige Funktion.

Der Landes-Seniorenbeirat mischt sich engagiert und konstruktiv in die politische Debatte ein, immer dann, wenn die besonderen Interessen und Belange älterer Menschen in Hamburg betroffen sind und wenn es gilt, sich für die Rechte der älteren Generation stark zu machen."
(Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust)





Die Rolle älterer Menschen in unserer Gesellschaft gewinnt-quantitativ und qualitativ-erheblich an Gewicht. Die über 60-Jährigen stellen in Hamburg einen immer größeren Anteil der Bevölkerung- und die Mehrzahl bleibt länger aktiv, gestaltet ihr Leben individuell, bringt ihre Kenntnisse und ihre Erfahrungen ein.

Damit steigt auch die Bedeutung der Senioreninstitutionen als Interessenvertretung der älteren Generation, um die Stadt im umfassenden Sinn "seniorengerecht" zu gestalten. Dafür braucht es auf vielen Gebieten Rahmenbedingungen, die eine aktive Teilhabe am politischen, sozialen, und kulturellen Leben bis ins hohe Alter ermöglichen.

Dies bietet den Hamburger Seniorinnen und Senioren seit nun 25 Jahren der Landes-Seniorenbeirat Hamburg.

"Die Lebensqualität und Würde aller Älteren bilden die Richtlinie unseres Handelns. Wir setzen uns für ein realistisches Bild vom Alter- mit all seinen Facetten und Möglichkeiten- in der Öffentlichkeit, in Politik und Verwaltung ein."

Um bessere Voraussetzungen und Erleichterungen für eine selbstbestimmte und sinnstiftende Lebensführung geht es dem Seniorenbeirat bei einer Vielzahl von Projekten in unterschiedlichen Themenfeldern.





Unter anderem arbeitet der Landes-Seniorenbeirat Hamburg in selbst organisierten Fachgruppen zu folgenden Themenbereichen:

- Ältere Migranten
- Ambulante und stationäre Pflege
- Bildung und Kultur
- Gesundheit und Sport
- Öffentlichkeitsarbeit
- Sicherheit und Verkehr
- Wohnen im Alter

Darüber hinaus ist der Seniorenbeirat in vielen Gremien, Beiräten, Arbeitskreisen und Organisationen im Interesse der älteren Bürgerinnen und Bürger tätig.



Das sagt der Beirat selbst über sich:

"Wir sind Frauen und Männer über 58 Jahre in der Lebensphase „nach Familie und Beruf“.
Wir arbeiten ehrenamtlich, überparteilich sowie trägerunabhängig in einem Beirat und werden von der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz gefördert."
Für die ehrenamtliche Tätigkeit wirken 113 Mitglieder der 7 Bezirks-Seniorenbeiräte und des Landesseniorenbeirates, sowie ca. 400 weitere Ehrenamtliche in den 7 Delegiertenversammlungen mit. Im Jahre 2005 konnte der Landes-Seniorenbeirat auf ein 25-jähriges Bestehen zurück blicken.




Für wen setzt sich der Beirat ein?


Die Zielgruppe sind mehr als 420 000 ältere Hamburger Mitbürgerinnen und Mitbürger

- aller Konfessionen, Kulturen und Staatsangehörigkeiten
- aus allen sozialen Schichten
- mit verschiedenen sozialen, geistigen, seelischen und körperlichen Bedürfnissen
- in der Mobilität und Wahrnehmung Beeinträchtigte
- Kranke, Pflegebedürftige und Sterbende
- Einsame und bürgerschaftlich Engagierte, um Sinnfindung Bemühte und aktiv Gestaltende.





Welche Ziele werden verfolgt?


"Wir setzen uns für ein realistisches Bild in der Öffentlichkeit, für Menschenwürde und Lebensqualität aller älteren Menschen Hamburgs aktiv ein, in dem wir Sorge tragen für"

- die Vermeidung von Altersdiskriminierung und Isolation
- Toleranz gegenüber Andersdenkenden und ein Miteinander von Kulturen und Volksgruppen
- eine altersgerechte Infrastruktur in unserer Stadt
- angemessene Versorgung Kranker, Pflegebedürftiger und Sterbender
- sinnerfülltes Altern durch Rahmenbedingungen für eine selbst bestimmte Lebensgestaltung
- die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, an Bildung und Kultur
- die Ermöglichung des Einsatzes vorhandener Kompetenzen und deren Nutzung im bürgerschaftlichen Engagement
- das Zusammenleben aller Generationen
- die Beteiligung an den gesellschaftlichen Prozessen.


Wie werden die Ziele umgesetzt?



- der Seniorenbeirat wirkt im Sinne des Selbsthilfegedankens als eine Vertretung „Von Älteren für Ältere“
- er arbeitet projektbezogen, um Qualität zu sichern
- er setzt sich für Präsenz in allen Bereichen der Seniorenarbeit ein
- er informiert die Öffentlichkeit auf Messen, Großveranstaltungen, Podiumsdiskussionen
- er strebt eine engere Zusammenarbeit mit den Medien an
- er pflegt Austausch mit anderen Bundesländern
- er erarbeitet Stellungnahmen, entwickelt Konzepte und stellt Forderungen


Darüber hinaus ist der Landes-Seniorenbeirat Hamburg im Interesse der älteren Bürgerinnen und Bürger unter anderem in folgenden Gremien tätig:

- Deputation der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz
- ebenso im Integrationsbeirat, im Landespflegeausschuss und im Arbeitskreis Altenhilfe der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz


Themen und Arbeitsschwerpunkte des Plenums:



Ein vorrangiges Themen- und Handlungsfeld bildet für den Landes-Seniorenbeirat die Schaffung einer altersgerechten städtischen Infrastruktur und damit eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für eine selbstbestimmte Lebensführung.

Um die Mobilität des älter werdenden Menschen in Hamburg zu fördern, wurde eine Kooperation mit dem Senatsbeauftragen für die Gleichstellung behinderter Menschen und der Beratungseinrichtung Barrierefrei Leben e.V. vereinbart.

Zielsetzungen sind neben verbesserten Informationsangeboten die Einflussnahme im Bereich von Neu- und Umbauten öffentlicher Einrichtungen und Plätze sowie im Wohnungsbau im Sinne barrierefreier Ausgestaltung.




Für weitere informationen besuchen Sie die Homepage unter http://www.lsb-hamburg.de

Oder erkundigen Sie sich direkt vor Ort:

Landes-Seniorenbeirat Hamburg
Heinrich-Hertz-Straße 90
22085 Hamburg

Tel.: 040/42863-1934
Fax: 040/42863-4629

e-Mail: lsb@lsb-hamburg.de

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