2030 - "Aufstand der Alten" - Vielleicht bald Realität oder düstere Zunkunftsvision von Schwarzsehern... ?
Im Thema: Alter & Rente
von: Petra Kallenbach
erstellt am: 20.02.2011

von: Petra Kallenbach
erstellt am: 20.02.2011

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In der Doku - Fiktion geht es um Altersarmut. - Die politische Botschaft lautet: " Wer nicht privat vorsorgt,wird im Alter arm aussehen! " - Was aber ist mit denen, die diese Beiträge schon jetzt nicht aufbringen können?
Der Film zeigt das Jahr 2030. - Es gibt Firmen wie PROLIFE, die Wellness - Residenzen für Senioren anbieten, vorausgestzt es kann bezahlt werden und die Renten müssen abgetreten werden. Luxus jeder erdenklichen Art, vom Facelifting bis hin zum angenehmen Sterben. Wer nicht soviel bezahlen kann, wählt die preiswerte Alternative. Versorgung im Ausland, in sogenannten Niedriglohnländern. -Es ist 2018 und das Rentenalter soll auf 70 Jahre gesetzt werden. - Ab dem Jahr 2030 gibt es die Einheitsrente von Euro 560,-- und noch nicht einmal mehr die Grundversorgung durch die Krankenkassen ist gesichert. 50% Eigenbeteiligung ist angesagt. Diabetiker, die ihre Medikamente nicht mehr bezahlen können, greifen zu billigen Plagiaten und sterben daran.- Apothekenplünderungen von alten Menschen sind an der Tagesordnung, andere betteln in Fußgängerzonen. - Alte marode leerstehende Häuser sind Auffanglager für Rentner, die ihre Miete nicht mehr bezahlen können. - Es gibt Euthanasie - Centren, wo man mit 75 Jahren freiwillig aus dem Leben scheiden kann. - In den Altenheimen liegen die Menschen wie in Legebatterien und werden von Robotern versorgt und es gibt Inkontinenzwindeln, die 3 Liter Flüssigkeit auffangen und so nur einmal am Tag gewechselt werden müssen. - In der Firma PROLIFE, Wellness im Alter, bietet man Alten, die krank werden, anenehmes Sterben an, vorausgetzt, sie können zahlen. Können sie das nicht, gibt es die preiswerte Alternative. Abtransport in ein abgelegenes Camp in der Wüste, wo sie zu Hunderten auf engen Pritschen dahinvegetieren, kein Tageslicht sehen, zu Essen gibt es auch nichts. Sie werden künstlich ernährt und stehen unter einem starken Diazepam. Damit dem Konzern die Rentenzahlung nicht verloren geht, werden sie so lange wie möglich am Leben erhalten.
(P.S.: Hätte ich das Drehbuch geschrieben, man hätte evtl. noch gesunde Organe verkaufen können um den Menschen dann entgültig auszuweiden und ihm den Rest seiner Würde zu nehmen! )
Die recherchierende Reporterin war stets auf der Suche nach dem geheimnisvollen M - FAKTOR.
Das bedeutet Minimaler Aufwand, bez.: Welcher minimale Aufwand ist nötig um einen Menschen am Leben zu erhalten? - Am Ende der Story kommt jedenfalls heraus, das PROLIFE ein vom Staat gelenkter Konzern war, wobei es um die Privatisierung der verbleibenden Restrente ging.. Die Rentner sollten dem Staat keinerlei Kosten mehr verursachen. - Als alles herauskam, trat die Bundesregierung zurück!
Was meinen Silbernetzwerker dazu, könnte es so vielleicht mal kommen?
Fazit: Die Zwei - Klassenmedizin gibt es sowiso schon. Die Altersarmut auch, 35% aller Rentner leben unter dem Sozialhilfeniveau. - Die Selbstmordrate bei über 60 - jähtigrn ist hoch, jede zweite Frau, die freiwillig aus dem Leben scheidet ist über 60 Jahre. Es gibt immer mehr straffällige Senioren, meistens Diebstähle. - Wer in einer größeren Stadt lebt kennt sie, die "Alten", die verschämt nach Supermarktschluss in den Müllcontainern stöbern. Die Flaschensammler und die, welche bei einer Lebensmitteltafel anstehen müssen.
In Anknüpfung an meinen Artikel " Wenig Rente - viel Lebensqualität ", wo lässt es sich mit wenig Rente noch leben? , kann ich nur sagen. Ich glaube, für mich ist mein Entschluss nach Bulgarien überzusiedeln, der Richtige. - Dann doch lieber dort leben, von seinem Geld würdig " leben " können. Noch schöne Jahre haben, auch wenn das Land Defizite hat. Und wenn der Zeitpunkt gekommen ist über die Regenbogenbrücke zu gehen, dann ist er eben da. - Aber so so möchte ich nicht enden....
P.S.: Filmtrailer au You Tube. Jedem nur zu empfehlen sich den Film einmal auszuleihen, in Bücherhallen kann man ihn vorreservieren.
KommentareWir werden zu alt!
Ich kenne einige die aus Vorsorge schon verkauft haben und abgewandert sind.
Ob Afrika die Lösung für mich wäre? wohl eher nicht.
Ich baue jetzt schon vor, indem ich im Ausland Eigentum kaufe um für mich und meine Kinder vorzubeugen. Immerhin kann man dann wenigstens vermieten und hat ein gewisses Grundeinkommen.
An eine Rente glaube ich in meinem Alter schon lange nicht mehr. Ich bin mir sicher, bald wird es tatsächlich eine Einheitsrente geben.
Aber auch private Renteneinrichtungen zum ansparen, erscheinen mir zu suspekt, als dass ich erwarte in 20 Jahren davon noch profitieren zu können.
Auch in meinem Umfeld glauben die Leute im Alter von 38 bis 48 nicht mehr an Ihre Rente.
Damals gab es noch die großfamilie, evtl. sollte man dahin erneut denken....anstatt sich als Einsiedler abzuschotten.
Diese Vorsorge ist nur gut für die Versicherer.
(Die Inflationsrate ist dabei noch nicht mal berücksichtigt)
Petra,nimmst Du mich mit??
Ich kenne aber auch einige Renter, die sich in Bulgarien etwas gekauft haben mit Ihrer kleinen Rente. Da man schon ab 8000,- Euro ein Häusschen mit Garten in gutem Zustand bekommen kann, sond solche Wünsche erfüllbar.
Billiger geht es auch, ab 2000,- Euro, aber da muss man dann noch investieren um es zu renovieren. Am Ende ist es also ca. an Kosten wieder gleich. Außer man hat handwerkliches Talent.
Ich habe erst jetzt einen Film bei Frontal 21 gesehen, was mit geistig gestörten alten Menschen gemacht wird.
Da wurde von einer nordischen Pharmafirma ein großer Gebäudekomplex in Deutschland erstellt und ein Abkommen mit der AOK geschlossen, dass diese Menschen, die ja viele Medikamente brauchen und somit das Arztbudget NICHT mehr belasten, in diese Häuser gesteckt werden und dort wird halt nur die Medikation dieser Pharmafirma den armen "Schluckern" verabreicht. Sehr, sehr teure Medikamente.
Um dies dann etwas nebulöser zu machen, wurde ein Tochtergesellschaft gegründet, damit nicht der Name der Pharmafirma als "Inhaber" dieser "Heime" erkenntlich wird.
Es ist eine Riesenschande, in Deutschland alt zu werden geht hart neben der Armut einher. Alles wird teurer, die Renten werden so minimal erhöht, das sofort eine Beitragtserhöhung der KK folgt, und somit sind die 5-7E, die man als Renter mehr bekäme, dann 10 E weniger wegen des KK Beitrages.
Ich wäre schon längst ausgewandert, wüßte auch die Insel, aber die med. Versorgung macht dort die Probleme und wo es mir anderweitig gefallen würde, weiß ich nicht, ob ich mit der Sprache oder Mentalität wieder klar käme.......armes Deutschland für die Kinder, die ohne Studium hier leben müssen und kaum ein Chance auf einen guten Beruf haben...heute.
Isi, gingst Du mit nach Sardinien??
Um meine Kinder brauche ich mir keine Gedanken zu machen, sie haben die Zeichen unserer Zeit erkannt und anderweitig vorgesorgt.
Ist zwar sehr egoistisch von mir, erst an mich und meine Fam. zu denken, aber WER tut das bei den Aussichten nicht??
NOCH geht es mir gut, ohne Sorgen, aber das Blatt kann sich so schnell wenden....Wer von uns weiß schon genau, ob er nicht dement würde oder Alzheimer (um die dreht es sich um den Beitrag von Frontal 21, wenn ich es finde, werde ich den Link dazu hier einstellen) oder sonst ein Leiden bekommt?









hoffe nur, ich muss soetwas nicht erleben, vorstellbar ist es,
wird aber nicht dazu kommen.