Aikido…, mein Weg.
Im Thema: Gesundheit
von: Peter Braun
erstellt am: 10.12.2009

von: Peter Braun
erstellt am: 10.12.2009

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Es ist ein sanfter Weg..., aber sehr effektiv, Aggression zu neutralisieren. Ein guter Weg, der bessere. Und deshalb der Muskelkater.
Es gehört schon eine Portion Mut dazu, mit Gliederschmerzen und Muskelkater wieder ins Training zu gehen. Und dies zwei Mal in der Woche. Immer und immer wieder, der Muskelkater und diese Schmerzen.Sie werden einem nicht bewusst oder auf Grund einer Aggression zugefügt, es ist Teil des Trainings. Nach dem Duschen seine Wunden lecken und mit den Trainingspartnern über Fehler, Perfektion oder auch nur über seine Ziele zu sprechen ist eine wunderbare Möglichkeit, andere Menschen und sich selbst kennen zu lernen, auch andere Menschen zu verstehen.
Im Training lernst Du dich am Besten kennen, deine Stärken, wie auch deine Schwächen. Du lernst ja beides. Angreifer (Aggressor) zu sein, aber auch, dich (oder andere) zu verteidigen. Diese Techniken, verbunden mit Kondition und Reflexion und Beweglichkeit, die konditioniert werden, bringen dich in die Lage, sich wie eine Raubkatze zu bewegen. Bewegung…, ein geistiger Spaziergang reicht auch, mir aber nicht.
Und immer nur im Bewusstsein, keine „Beute“ zu machen, sondern nur auszuweichen und die Energie des Angreifers (Aggressor) gegen ihn selbst zu richten. Und das funktioniert…, wenn man es beherrscht und eine entsprechende Einstellung verinnerlicht. Die der Defensive…, aber niemals die eines Aggressors.Geistig, körperlich wie auch Mental.
Es ist auch eine Kunst der Selbstbeherrschung. Sich zurücknehmen ist eine sehr hohe Kunst, eine der größten überhaupt. Mir gelingt es nicht immer…, hoffentlich immer öfter.
Einen Hakama zu tragen, ist eine ganz große Ehre und der ihn trägt, trägt ihn mit Stolz, er weiß auch, weshalb. Ob ich einen trage…? Unerheblich. Weitere, höhere Auszeichnungen sind für Außenstehende nicht mehr ersichtlich. Das muss ja auch nicht sein und ist übrigens auch ein Teil der Philosophie dieser Kampfsportart. Übrigens auch meine.
Fühle dich immer wie ein Anfänger…, genau das ist es. Es ist ebenso eine Weisheit des ZEN. Und übrigens auch hervorragend geeignet für Frauen…, es ist ein sanfter, aber effektiver Weg…, sich selbst kennen und schätzen zu lernen. Und sein Gegenüber.
Und deshalb lecke ich meine Wunden und habe zwei Mal in der Woche Muskelkater. So manches Mal auch länger.
Und so geht jeder seinen Weg…, am besten in Frieden. Und das meine ich ernst.
© Peter Braun
Foto: eigenes
KommentareInaktives Mitglied10.12.2009 19:32
Die Energie
der, welcher Energie als solche erkennt und ihre Richtung lenkt, wow, der lebt... ;-)
das begleitet mich mein ganzes Leben - und es ist einfach genial, jeden TAg wieder als ganz kleiner Mensch anzufangen...wie ein Kind!
Neugierig, aufmerksam, zweifelnd, voller Gefühl, begeisterungsfähig.
Nenne es Aikido...nenne es, wie Du willst..es kommt auf`s Selbe raus.
;-)
Sagt man was gegen dicke Hintern erfolgt unmittelbar der geballte und kollektive Aufschrei einer Generation von Übergewichtigen.
Spricht man von Bewegung oder gar von Sport erfährt man ungefragt wahre Horrorgeschichten was dabei alles passieren kann.
Und diese Sofapupser klatschen hier Beifall obwohl die Meisten nicht die geringste Ahnung haben worum es überhaupt geht wenn einer über Training und Muskelkater schreibt.
Wie denn auch .... wenn Muskelkater bei vielen zum Phantomschmerz gerechnet werden muss.
immerhin "jeder ist seines Glückes Schmied" (was die Neuophysionlogen dazu wohl sagen? *ggg*, immerhin ist ja wohl noch nicht einmal die sexuelle Preferenz eine Frage der freien Entscheidung)
so können wir eben ähnlich wie in dem Zitat aus Nathan der Weise nur spekulieren, wie frei wir wirklich sind, auch wie frei wir sind uns zu entwickeln, zu bewegen, zu denken, zu reflektieren... zu leben ;-)
"es ist nicht jeder frei, der seiner Ketten spottet" Lessing (aus Nathan der Weise)
Herr Braun
Ich sah Gruppen davon in Ungarn an der Donau trainieren, es war schon schön zuzuschaun.Ich kenne jemanden der macht es seit seiner Psychoklinik, und es hilft ihm teilweise nicht mehr so ausrasten.
In Deinem Umfeld quatschen zu viele. Aber auch ohne dem kannst Du Dich nicht verbergen. Dummheit hat eine eigene Handschrift.
Ich kann Aikido wärmstens empfehlen. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass die geistige Haltung, einen maßgeblichen Einfluss bildet. Du hast, sehr treffend, Aikido als Weg bezeichnet.
Ich mag Deine Liebeserklärung, bezüglich Deiner Passion.
danke dir, freut mich. Dann gehst Du den/einen anderen Weg(e), jedenfalls den, der zu dir passt... und das ist ja entscheidend, Du weißt und kennst es ja. Die geistige Haltung, die Du erwähnst, ist sehr entscheidend, sowie der Bezug zu seinem handeln/Tun.
You never walk alone !
http://www.searchforvideo.com/sports/martial-arts/aikido/
es gibt ja noch andere Sportarten, die zu einem passen. Wichtig ist Bewegung..., geistig, seelisch und körperlich. Es gibt sehr viele Wege, seine MITTE zu finden..., ich habe sie hin und wieder und arbeite daran. Es ist anfangs schwierig..., aber ein sinnvoller Weg. Wenn man sie einmal erlebt hat, will man sie wieder.








