Das Wichtigste im Leben!
Im Thema: Gesundheit
von: Inaktives Mitglied
erstellt am: 22.07.2009
von: Inaktives Mitglied
erstellt am: 22.07.2009
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oder vieles doch nur peanuts?
Die Friseurin hat wieder mal nicht erkannt, was zu meinem Gesicht passt. Verdammt noch mal, die Haare sind ½ cm zu kurz und jetzt regnet es auch noch. So eine Schweinerei, alles für die Katz und dabei wollte ich doch gerade heute so gut aussehen. Zu Hause angekommen ist der Briefkasteninhalt einen erneuten Ärger wert, hat doch dieser b…. Tr….. vom Finanzamt meine Erklärung nicht richtig lesen können. Die Handwerkerrechnung kann sowieso keiner nachvollziehen, glaubt der vielleicht ich hab im Lotto gewonnen. Welch schrecklicher Tag! Ablenkung ist gefragt, also Fernseher an.Nach längerem Zappen durch unmögliche soaps mit Zickenkrieg und Intrigen kommen die Nachrichten. Da geht es um Millionen und Milliarden, die irgendwer abkassiert, während man selbst mit einem Bruchteil davon schon aus dem Schneider wäre.
Eigentlich vergeht kein Tag, an dem es nicht irgendetwas zum aufregen gibt, was wir auch mal mehr mal weniger gerne tun.
Und dann kommt eines Tages die wahre Katastrophe.
Jetzt erst merkst du, wenn es um Leben oder Tod geht, wie unwichtig der ganze schwachsinnige Ärger vorher war.
Plötzlich erscheint die Welt in einem anderen Licht wie eine Sonnenfinsternis. Irgendwie ist alles dunkel und grau. Du klammerst dich an die seidenen Fäden der Ärzteaussagen über ihre routinierten Fähigkeiten, versuchst krampfhaft den Prozentsatz des Letalitätsrisikos nicht in deine Ohren zu lassen, und dennoch hämmert in deinem Gehirn ein Presslufthammer die einzige Frage:
Wird er wieder aufwachen und in welchem Zustand?
Kommentarefrüher oder später trifft sie jeden!
Wir alle haben Angehörige, um die wir irgendwann bangen, eines Tages werden wir selbst es sein!
Meiner Vorrednerin möchte ich widersprechen, derartige Erlebnisse sind weder morgen noch irgendwann vergessen. Sie sind und bleiben sichtbare oder unsichtbare Narben in unserer Seele und danach ist nie wieder wie davor.
Ich wünsch dir die nötige Kraft für das Durchschreiten der Talsohle!
der Verlust der Eltern, Geschwister, geliebter Menschen,
auch wenn "noch einmal davongekommen", ich kann so etwas nie
vergessen.
Z.B. wurde mein Enkel mit einer Erbschen Lähmung des einen Armes geboren, ich stand tagelang in der Kinderklinik an seinem Bettchen und strich mit dem Kinderhaarbürstchen über seinen Arm, die Mutter konnte ja noch nicht hin, aus bestimmten Gründen.
Heute ist er 21 Jahre alt, ich habe mit ihm nie darüber gesprochen, einmal, bei einer Familienfeier sagte er zu mir:
Gell, du warst bei meiner Geburt dabei? Ich kann mich genau an dein besorgtes Gesicht erinnern. Meine Tochter und ich schauten uns nur an.......








IOst unzufrieden, je besser es ihm geht.