Desiderata, Lebensregeln
Im Thema: Gesundheit
von: Ute Sy
erstellt am: 07.12.2009

von: Ute Sy
erstellt am: 07.12.2009

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Die Lebensregeln von Baltimore, Max Ehrmann (1872 - 1945) habe ich in dem Magazin Monokel gefunden und das Gedicht hat mir sehr gut gefallen. Man kann tatsächlich so einiges oder sogar alles davon für sein Leben übernehmen, jedenfalls es versu
Geh Deinen Weg gelassenim Lärm und in der Hektik dieser Zeit
und behalte im Sinne
den Frieden, der in der Stille wohnt,
bemühe Dich, mit allen Menschen
auszukommen, soweit es Dir möglich ist,
ohne Dich selbst aufzugeben.
Höre zu - sprich das,
was Du als wahr erkannt hast
gelassen und klar aus
und höre anderen Menschen zu,
auch den Langweiligen und Unwissenden,
denn auch sie haben etwas zu sagen.
Meide aufdringliche und agressive Menschen,
denn sie sind ein Ärgernis für den Geist.
Vergleiche Dich nicht mit anderen,
damit Du nicht eitel oder bitter wirst.
Denn es wird immer Menschen geben,
die größer sind als Du
und Menschen, die geringer sind -
vergleiche Dich nicht.
Erfreue Dich
an dem, was Du schon erreicht hast,
wie auch an Deinen Plänen.
Bleibe an Deinem beruflichen Fortkommen interessiert,
wie bescheiden es auch sein mag.
Es ist ein echter Besitz
in den Wechselfällen der Zeit.
Sei vorsichtig
in Deinen geschäftlichen Angelegenheiten,
denn die Welt ist voller Trug.
Lass Dich jedoch dadurch nicht blind machen
für die Tugend, die Dir begegnet.
Viele Menschen haben hohe Ideale,
und wo Du auch hinsiehst
ereignet sich im Leben Heldenhaftes.
Sei Du selbst,
und - was ganz wichtig ist -
täusche keine Zuneigung vor.
Hüte Dich davor, der Liebe zynisch zu begegnen,
denn trotz aller Dürreperioden
und Enttäuschungen
ist sie beständig wie das Gras.
Nimm den Rat, den Dir die Lebensjahre geben,
freundlich an und lass mit Würde ab von dem,
was zur Jugendzeit gehört.
Stärke die Kraft Deines Geistes,
so dass sie Dich schützt,
wenn ein Schicksalsschlag Dich trifft.
Doch halte Deine Phantasie im Zaum,
damit sie Dich nicht in Sorge versetzt.
Viele Ängste wurzeln in Erschöpfung und Einsamkeit.
Sei gut zu Dir.
Übe gesunde Selbstdisziplin,
doch vor allem: Sei gut zu Dir.
Du bist ein Kind des Universums,
nicht weniger als die Bäume und die Sterne.
Du hast ein Recht, da zu sein.
Und ob es Dir
nun bewusst ist oder nicht:
Ganz sicher entfaltet sich das Universum so,
wie es ihm bestimmt ist.
Lebe daher in Frieden mit Gott,
wie auch immer Du ihn Dir vorstellst.
Sei mit Dir selbst im Reinen.
Worauf Du Deine Anstrengungen auch richtest,
was es auch ist, das Du erstrebst
im lärmenden Durcheinander des Lebens:
Sei mit Dir selbst im Reinen.
Sei heiter,
strebe danach, glücklich zu sein.
Trotz allen Trugs, aller Mühsal,
und aller zerbrochenen Träume
ist die Welt doch wunderschön.
KommentareUte Sy07.12.2009 23:11
Die letzten Buchstaben
Sie verbreiten ein Gefühl der Harmonie und des inneren Friedens!
hoffentlich lesen UND VERSTEHEN es viele !
Vor allem, die RICHTIGEN...
In sich selbst Hamonie zu erzeugen ist die Basis ... und ein guter Tipp für so Manche/n
...
"Meister, wie kommt es nur, dass Ihr so zufrieden seid und in Euch ruht?"
Er lächelte und sagte schlicht: "Wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich schlafe, dann schlafe ich, wenn ich esse, dann esse ich, wenn ich bete, dann bete ich ..." Mehr sagte er nicht. Seine Schüler guckten ihn unverständlich an und sagten: "Ja, Meister, das ist uns klar, aber was ist Euer Geheimnis?" Er guckte weise und wiederholte seine Worte abermals: "Wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich schlafe, dann schlafe ich, wenn ich esse, dann esse ich, wenn ich bete, dann bete ich ..."
Habe bisschen nachgegoogelt, dieses Werk wurde auch gern in der Flower-Power-Bewegung benutzt.
Sanni, auch die Weisheit immer nur eine Sache ´gleichzeitig´ zu machen, ist so einfach nicht zu befolgen ;-)
Für die Stille, die in der Weihnachtszeit herrschen sollte.
Als seine Schüler ihn fragten, woher er seine Gelassenheit nähme, sagte er:
wenn ich bete, bete ich,
wenn ich schlafe, schlafe ich,
wenn ich esse, esse ich.
Darauf wieder die Frage, und woher kommt nun die Gelassenheit:Wenn ich bete, bete ich,
wenn ich schlafe, schlafe ich,
wenn ich esse, esse ich..........
Wenn verglichen wird, dann nur um dem anderen weiter zu helfen..um ihn auf den richtigen Weg zu bringen. Schönheit hin oder her...es zählen die inneren Werte in unserem Forum. DArum bin ich einfach gern hier. Leider habe ich wenig Zeit, da ich tagsüber sehr viel arbeite - doch abends knapse ich mir ein Stündchen ab, um hier mit netten, freundlichen Menschen mich austauschen zu können.
Wünsche allen einen schöne Vorweihnachtszeit und Dir liebe Ute danke für diese besinnlichen Zeilen.
http://www.youtube.com/watch?v=2lA4fiUPPO0
Schön Ute, dass Du den Text hier eingestellt hast -nachdenklicher Text-! Ich wünsche allen, dass sie danach leben können :-))
Frei ist man erst, wenn man nicht mehr an Verpflichtungen wie Beruf, Kinder, Familie gebunden ist und eine harmonische Beziehung leben kann, welche einem auch Freiräume läßt.
Dann kann man auch man selbst sein, muss keine Rolle spielen, nicht angepaßt leben.
Ich bin jeden Tag dankbar für das Glück, bereits mit 53 Jahren an diesem Punkt angelangt zu sein.
MAN KANN ES LEBEN !
Man kann auch nicht vorbehaltlos nach vorgegebenen Richtlinien sein Leben ausrichten, doch die Ansätze obiger Regeln sind gut und erstrebenswert. Man kann, wie Angelika sagt, zumindest darüber nachdenken...und vielleicht das Machbare für sich übernehmen.
Da fällt es dann natürlich leichter, deine obigen Artikel-Inhalte auch zu leben und umzusetzen.
Leichter zumindest, als wenn man noch zu sehr in Verpflichtungen involviert ist.
Nicht jeder Mensch ist dafür geschaffen, allein zu leben, viele Menschen spüren sich erst richtig, wenn sie jemanden um sich haben.
Habe jedoch immer darauf geachtet, meine Freiräume zu behalten.








