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Buch & Lesen

Die Kunst des Lesens oder...wie schreibe ich ein Buch.


Im Thema: Buch & Lesen
von: Peter Braun
erstellt am: 17.05.2011

6 Bewertungen: (ø 4.5)
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274 mal gelesen


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Da war dieses Gefühl, ein unbeschreibliches Gefühl, das ich nach dem Empfinden beschrieben hatte. Beim anschließenden Durchlesen habe ich dieses „unbeschreibliche“ Gefühl wieder erkannt und dachte mir: Geht doch. Unbeschreibliches ist also beschreibbar. Unglaubliches und Unerklärbares ist ebenfalls beschreibbar wie das Unmögliche. Im Grunde genommen ist alles beschreibbar, besser gesagt... beschreiblich .

Das Gegenstück des Schreibens ist ja das Lesen, d.h. schreibt keiner, kann keiner etwas lesen. Liest keiner, schreibt... man weiß es nicht. Die Motive des Schreibens sind ebenso vielfältig wie das Lesen. So mancher, der schreibt, liest auch, aber nicht jeder, der liest, schreibt. Schreiben ist ein kreativer Prozess und eine Konfrontation mit sich selbst, Lesen nicht immer.

Der Leser verfolgt die Spur der Geschichte oder des Autors, der Schreiber legt sie. Es ist eine Jagd mit unbestimmtem Ausgang. Ist die Spur aufgenommen, liegt der Schreiber möglicherweise an einem Strand oder ist gerade beim Einkaufen oder er legt bereits eine neue Spur.

Leser, die man zur Jagd tragen muss, lesen meistens Bildbände oder sie gehen ins Kino und sehen sich Filme ohne Untertitel an. Bei Querlesern fehlt meist die Vertikale, bei Schnell - und Vielschreibern oft ein nachvollziehbarer Inhalt. Es gibt ja sehr belesene Menschen, auch beschriebene Menschen, aber nicht nur in Autobiographien. Einige davon werden lediglich von Interpol oder Verwandten in Vermissten - oder Erbfällen gesucht. Es gibt Leseratten und Bücherwürmer..., vergleichbares für Schreiberlinge ist mir nicht bekannt. Wer liest, bildet sich sagt(e) man, na ja... kommt halt doch darauf an was. Und wer schreibt..., der schreibt eben.

Aus 26 Buchstaben (ohne Umlaute), die zumindest auf meiner Tastatur sind, ein Gedicht, eine Geschichte oder einen ganzen Roman zu zimmern ist sicher nicht so einfach, zumindest wenn man bestrebt ist, einen gewissen Zusammenhang erkennen zu lassen. Sollte es spannender sein oder sogar noch etwas komisch, dann wird es schon schwieriger.

Aber mit Ziegel, einem einzigen Material und Form, lassen sich Häuser, ja sogar Brücken und Kirchen bauen. Unglaublich, aber in diesem Moment gerade beschrieben. Merken Sie nun wie`s geht?

Wenn Du diesen Artikel liest, liege ich nicht an irgend einem Strand, sondern schon eher mit meinem Ohr auf der Tastatur und lege eine neue Spur.

© Peter Braun


IconKommentare

Inaktives Mitglied
Inaktives Mitglied18.05.2011 15:36
ich

schreibe hier über meine gedanken,damit sie nicht immer im kopf herum schwirren,
nicht um im vordergrund zu stehen, sondern einfach zum abschalten

und um sie selbst lesen zu können, was ich denke

Gesperrtes Mitglied
Gesperrtes Mitglied19.05.2011 18:23
Ich schreibe, für die

die es verstehen.
Nur leider Antworten die, unflätigst, die keine Ahnung haben, von meinem Geschriebenen.

.... Bei Querlesern fehlt meist die Vertikale, bei Schnell - und Vielschreibern oft ein nachvollziehbarer Inhalt. ........
wunderbar b e schrieben!!


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