EIN MANN AUF AUF ABWEGEN-ein Kurzroman -URHEBERRECHT.
Im Thema: Buch & Lesen
von: Karin W.
erstellt am: 24.02.2011

von: Karin W.
erstellt am: 24.02.2011

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EIN MANN AUF ABWEGEN..Schmunzel-Kurzroman - Von mir verfasst u. geschrieben
EiN MANN AUF ABWEGEN......Peter kam wie immer pünktlich nach Hause, jedoch bemerkte ich seit ein paar Tagen, dass er überaus guter Dinge, guter Laune war.
Naja dachte ich, vielleicht hat er ja eine Gehaltserhöhung bekommen und will mich überraschen.
Als dann aber das Telefon klingelte, ging er, nein, er stürzte zum Telefon und kam anschließend mit der Nachricht zu mir, dass er dieses Wochenende, seinen Kegelausflug fast vergessen hätte und ihn sein Kumpel deswegen angerufen habe.
Nu gut, kann ja mal vorkommen, obwohl Männer dies so gut wie nie vergessen.
Da ich es gewohnt bin seine Tasche,- so wie auch bei seinen Geschäftsreisen,- zu packen, machte ich mich gleich an die Arbeit.
Als ich sein schönstes Sakko, in Händen hielt um gleichzeitig seine gebrauchten Taschentücher zu entnehmen, entdeckte ich eine Hotelrechnung auf seinen Namen, für 2 Personen und ein Spickzettel mit den Worten: Vergiss mich nicht mein süßer kleiner Sexyboy.
Ohje Sexyboy, auch das noch, im Alter von fast 65 Lenzen.
Jetzt klingelte es in meinem Hirn und musste mir schnell etwas Gemeines ausdenken.
Morgens konnte ich es kaum erwarten noch schnell die Stadt aufzusuchen um eine erotische Bux für ihn zu kaufen, so mit Reissverschluß und vorne Herzchen drauf.
Zu Hause angekommen, wartete Peter schon sehnsüchtig auf seine fertig gepackte Tasche, die schon außer der gekauften Sexyhose, bereitstand.
Mäuselchen rief er aus dem Badezimmer, sind meine Sachen schon gepackt?
Oje wenn er mich Mäuselchen nannte, war er mehr als happy, sprudelte vor Glück und mit ihm, sein Anhängsel.
Ja doch Knuddel, ( wenn es hoch kam, nannte ich ihn sogar Knüüüddelchen),
aber ich wollte es ja nicht übertreiben denn schließlich war er dabei mich zu betrügen.
Damit aber nicht genug, denn ich äußerte noch den Wunsch, ein gemeinsames Frühstück einzunehmen, bevor er auf Reisen ging, den er mir mit einem süffisanten Lächeln erfüllte.
Da ich schon immer Schwierigkeiten hatte meinen Schlaf zu finden, entnahm ich aus meinem Medizinschrank ein paar Beruhigungstropfen, die ich ihm mit einer heißen Tasse Kaffee und Küsschen rechts und Küsschen links, präsentierte.
Natürlich wusste ich, dass er mit dem Zug die Reise antrat und er nicht am Steuer einschlafen konnte.
Auch das war mir immer noch nicht genug, nein, da war doch noch sein teures Rasierwasser, ohne Sprühkopf, indem jetzt etwas gepresster Zwiebelsaft, beigemischt war.
Und nicht zu vergessen, seine Zahnbürste, mit der ich kurz den Toilettenrand gesäubert hatte...sehr gemein...ich weiß... .
Geschniegelt, gestriegelt und mit breitem Lächeln im Gesicht, stand er nun vor mir um sich zu verabschieden.
Dabei sah ich an ihm herunter, sah seine dicke Wampe und dachte, um mich ein wenig selbst froh zu machen und nicht auszuflippen: Einen guten Geschmack scheint seine Angebetete ja nicht zu haben, oder sieht selbst wie eine kleine Schreckschraube aus.
Fortsetzung...Peter auf dem Weg ins Vergnügen...
Peter hatte sich ein Taxi bestellt.
Auf dem Wege zum Bahnhof, wo seine Kegelbrüder, die sich, Die Helden nannten, ihn schon erwarteten, dachte er an Lara.
Lara, die er als Ersatz engestellt hatte, für seine Sekretärin, Frau Isolde Fusselich, die in zwei Jahren ihren Ruhestand antrat.
Schon der Gedanke an Lara, ließ seinen „Willi“ in die Höhe schnellen.
War sie doch eine faszinierende, junge Frau, mit roten Haaren und ihre prallen Brüste, untermalten ihr ED-Hardy T-shirt.
Zwar war er von ihren Schreibfähigkeiten weniger begeistert, jedoch,
konnte er sich, als geschäftsführender Gesellschafter, in einem renommierten Architektur-Büro, eine Zusatzkraft leisten.
Viele Sexpraktiken durchströmten seinen Kopf, die er mit Lara ausgiebig genießen wollte, schließlich war er ja durchaus noch fit und „Willi“, wie er sein bestes Stück unter Freunden nannte, würde ihn bestimmt nicht blamieren, ihn im Stich lassen, war seine feste Überzeugung.
Er, der Hecht, dem so manche Frauen im Betrieb, noch Avancen machten, trotz Wampe, wie Irene, seine Frau, sich oft über seinen kleinen Bauchansatz äußerte.
In Gedanken versunken, merkte Peter, dass er sich immer weniger auf Lara und sein damit verbundenes Vergnügen, konzentrieren konnte.
Am Bahnhof angekommen, stieg er dann behäbig aus dem Taxi.
Seine Beine kamen ihm plötzlich unsagbar schwer vor und er torkelte im Müßiggang auf seine Kumpels zu, die ihn mit hey und hallo Peter, freudig begrüßten.
Rudi, sein bester Freund, der von seiner Begeisterung zu Lara wusste, zog ihn zur Seite.
Alles klar bei Dir, Deine Frau auch nichts bemerkt, fragte er ?
Nein, alles im grünen Bereich antwortete Peter, Du weißt doch, sie vertraut mir blindlings.
Hast Du auch das Doppelzimmer für mich gebucht wollte Peter jetzt wissen?
Klar doch, sogar Champus und Blumen sind arrangiert, erwiederte Rudi
freudestrahlend, um Peter zu zeigen, wie gut er sich auf seinen Freund verlassen konnte.
Der Schaffner piff zum Einstieg und Peters Beine wurden immer schwerer, er hatte Mühe, in den Zug zu steigen.
Gleich, im Abteil, holte Walter schon die ersten Dosen Bier aus seiner Tasche um sie an alle zu verteilen.
Prost Freunde..... auf unser alljährliches Vergnügen,.... auf Weib, Wein und Gesang ... lallte, lauthals Walter,- der schon auf dem Bahnhof, mehr als 6 Schnäpse getrunken hatte.
Peter hatte derweil schon 6 Dosen Bier viel zu hastig getrunken und konnte sich kaum noch auf seinem Sitz halten.
Rudi, der wusste, dass sein Freund durchaus trinkfest war, wunderte sich sehr.
Was ist denn mit dir los, sagte er zu Peter, Du hast ja einen regelrechten Silberblick und kannst kaum normal sitzen?
Peter konnte Rudi geistig nicht mehr folgen, wollte ihm antworten, kippte zur Seite und schlug folglich, mit dem Kopf auf das Bierfass, welches Toni, noch vor der Fahrt besorgt hatte.
Lautes Gelächter hallte durch den Zug...Peter, du alter Säufer, stell dich nicht so an, Du wirst doch nicht vor dem Vergnügen schon schlapp machen, riefen seine Kegelbrüder.
Ralf setzte mit seiner Bemerkung. Er ist halt nicht mehr der jüngste, noch einen drauf.
Aber Peter reagierte und rührte sich nicht, lag angeschlagen auf Werners Fass Bier.
Peter wurde geschüttelt, gerüttelt, sogar Backpfeifen musste er einstecken, aber Peter blieb stumm und unbeweglich.
Erst als Rudi ihn hochzog, bemerkten alle Peters Kopfverletzung, wo oberhalb der Augenbraue, Blut raus floss.
Peter hatte sich beim Aufschlag , den Kopf verletzt.
Plötzlich waren fast alle wieder nüchtern, ihre Angst um Peter stand ihnen im Gesicht geschrieben.
Rudi, der glaubte, die Situation erkannt zu haben, rief sofort den Schaffner und alarmierte gleichzeitig über Handy, den Notarzt.
Er ist im Koma gefallen schrie Rudi und braucht sofort einen Arzt.....dazu begleiteten, wie Herzinfarkt, Rudis Gedanken.
Am nächsten Bahnhof stand schon der Notarztwagen für Peter bereit.
Sauerstoffflaschen wurden angelegt und mit Tatütata wurde Peter ins nächste Krankenhaus transportiert und Rudi begleitete ihn..
Im Krankenhaus wurde nicht lange gefackelt und ein junger, noch unerfahrener Arzt stelle in der Eile einen akut hohen Alkoholkonsum, eine Alkoholvergiftung mit Komafolge, sowie eine Platzwunde am Kopf fest.
Nachdem sein Kopf schnellstens verarztet - und mit einem Dicken Verband umwickelt war -, wurde Peter der Magen ausgepumpt.
Rudi, der vor Aufregung und Trunkenheit, nicht alles vernommen hatte, informierte derweil über Handy, die Kegelbrüder.
Und eher scherzhaft als ernsthaft, sagte er: Alles wieder im grünen Bereich, er ist in der Aufwachphase und flirtet mit Schwester Anna...
Dat iss joo noch ens joot jejange meinte Jupp, ne waschechte Kölsche Jeck.
Rudi, der kaum noch gerade stehen konnte, bat Schwester Anna, in lallender Aussprache, um eine Übernachtungsmöglichkeit in Form eines gemütlichen Bettes.
Ein Feldbett ist mal gerade gut genug für solche Säufer, dachte Schwester Anna.
Sie hatte absolut kein Verständnis für betrunkene Nachtschwärmer , da sie selbst vom Schicksal, durch einen Alkoholiker gebeutelt war.
Der Morgen nahte und Rudi hatte Peters, nächtliches Schnarchen, kaum wahrgenommen.
Wo bin ich waren Peters erste Worte nach seiner Erwachung.
Rudi, der sich mühsam von seinem Feldbett erhob, beruhigte seinen Freund.
Ach du hattest gestern einen totalen Aussetzer.
Wir waren voller Sorge um dich, dachten schon du hättest deinen Geist aufgegeben, antwortete Rudi.
Peter setzte sich ruckartig auf, saß kerzengerade in seinem Bett.
Fassungslos schrie er, Waaas , waruuum, wieso , ich war doch total nüchtern, hatte doch nur ein paar Dosen Bier getrunken.
Ihm war sozusagen der Film gerissen.
Und , was haben die hier mit mir veranstaltet, warum der dicke Verband um meinen Kopf, wollte Peter noch wissen.
Ich weiß es nicht sprach Rudi, da er sich nicht mehr genau erinnern konnte.
Sofort drückte Peter den Notknopf, um die Schwester anzulocken und
innerhalb weniger Minuten, stand auch schon Schwester Anna im Zimmer.
Ihr starrer, unsympathischer Gesichtsausdruck ließ Peter leicht erschauern und er ahnte nichts Gutes.
Naaa, wieder nüchtern, versuchte Schwester Anna scherzhaft zu fragen, obwohl sie ihm lieber die Lefitten gelesen hätte, denn seinetwegen, musste sie eine zusätzliche Nachtschicht einlegen.
Wie es weitergeht? Erfahrt ihr vielleicht in der nächsten Folge......
KommentarePetra Kallenbach24.02.2011 15:05
ABWEGE....
Da ich jedoch kein 10-Fingersystem beherrsche, ist es mühselig, sonst würde ich nur noch Geschichten schreiben....lächle...
So habe ich immer was zur Auswahl, für meine Freizeit schön zu gestalten und kannst Du, anhand meiner Fotos ( Album) im Profil sehen.
Zudem verdiene ich mir mit dem Verkauf, noch ein wenig, zur Rente dazu.
Nur finde ich es schade, dass so wenige- und damit meine ich nicht nur meine - die Beiträge bewerten, zumal die, die es lesen, doch davon profitieren.
Das mit der Zahnbürste, ist nicht in meinem Kopf entstanden und habe dies mal bei einem Gespräch, zwischen 2 Frauen vernommen und denke, die Männer hier, werden mich dafür verteufeln.....grins.....
Lieben Gruss
Karin








