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Alter & Rente

Erinnerungen


Im Thema: Alter & Rente
von: i m
erstellt am: 20.05.2009

93 Bewertungen: (ø 3.8)
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609 mal gelesen


....sind in uns!

Reinhard Mey hat mal gesungen......Erinnerungen sind in uns und nicht an irgendeinem Ort und so schön wie sie für uns waren, klingen sie nur noch in unseren Erinnerungen fort.

Wer ist nicht schon mal an einem Ort zurückgekehrt, mit dem er viele gute Erinnerungen verbindet.
Und dann steht man da.....wenn man Glück hat, hat er sich nicht verändert, ist nicht der Modernisierung zum Opfer gefallen. Aber selbst wenn alles so geblieben ist, die alte Eiche noch steht oder die Holzbrücke immer noch so klapprig ist wie vor vielen Jahren.
Man kann das Gefühl, das man mal empfunden hat, nicht so einfach wieder aufleben lassen. Vielleicht kehrt man auch mit zu großen Erwartungen an den Ort zurück, will unbedingt noch mal dieses Gefühl spüren, von längst vergangenen Tagen.

Und helfen uns Erinnerungen dabei, in schlechten Zeiten von ihnen zehren zu können?
Blickt man wirklich im Alter auf das Erlebte zurück, wenn man schwach und krank geworden ist?
Ist die Erinnerung dann das Einzige, was noch geblieben ist?
Schaffen es positive Erinnerungen in kommenden und auch schlechten Zeiten einen wieder aufzubauen?

Alles hat seinen Raum und seine Zeit.......Erinnerungen sind was schönes, lehrreich wenn sie negativ waren und gut für die Seele, wenn sie mit Glück verbunden waren.

Um mit Reinhard Mey zu enden.......so töricht wie die Zeiger der Uhren anzuhalten und zurückzudreh`n, so töricht ist es auch auf den Spuren lang vergangener Tage zu geh`n.
IconKommentare

Inaktives Mitglied
Inaktives Mitglied20.05.2009 19:42
Hallo sanni

ich liebe die Texte von Reinhard Mey,
sicher denken wir alle gern mal an schöne Erinnerungen zurück, doch sie sollten nicht unsere Gegenwart völlig bestimmen.-

In jungen Jahren leben wir doch eigentlich für die Zukunft, doch jetzt bin ich im Heute angekommen und lebe im Tag. Das ist viel spannender, als immer ins Gestern zu verfallen.

i m
i m20.05.2009 20:22
Hallo Miss Verständnis

Stimmt, aber Du mußt zugeben, alte Menschen reden zu gerne von früher. Ob es meine Großeltern waren oder betagte Nachbarn, die Gegenwart spielt da nicht so eine große Rolle mehr.
Sie blühen wieder etwas auf, wenn sie in Erinnerungen schwelgen:-)

Inaktives Mitglied
Inaktives Mitglied 20.05.2009 20:33
HalloSanni,

dass alte Menschen gern von früher reden, liegt einfach daran, daß im Alter das Kurzzeitgedächtnis erheblich nachläßt und das Langzeitgedächtnis mehr in den Vordergrund drängt. Ich erlebe es täglich bei meiner Mutter. Ich mag die Texte von Reinhard Mey auch sehr, aber so habe ich sie noch nie interpretiert.
Was wären wir denn ohne unsere Erinnerungen und die Zeiten der Besinnung auf das Vergangene. Die Zukunft kennen wir alle nicht, also halten wir uns an den guten Erinnerungen fest. Gerade die positiven Erinnerungen geben uns, besser gesagt mir, die Kraft um im Heute zu bestehen und zu leben.
Herzliche Grüße
Chris

Inaktives Mitglied
Inaktives Mitglied20.05.2009 20:39
Ja, sanni

das ist das Alt-Gedächtnis. Alles Neue bleibt nicht mehr so lange
oder gar nicht mehr hängen.
Zum Beispiel, Alzheimer Erkrankte wissen noch, was vor 40 Jahren war
und haben immer wieder Lichtblicke. Doch was eben war, vergessen sie sofort.
Auch ich denke gern daran zurück, als meine Kinder klein waren,
an meine erste große Liebe, an den besten aller Väter, usw.

i m
i m20.05.2009 20:44
Hallo Chris

Die Erfahrung habe ich auch gemacht Chris. Ist auch das Kurzzeitgedächnis fast vollständig verloren, die Vergangenheit lebt aber weiter.
Und so wie man mit positiven Erinnerungen Kraft schöpfen kann, so können negative einen das ganze Leben verfolgen.

i m
i m20.05.2009 20:48
Miss Verständnis

Sagen wir mal so, sollte ich jetzt schwer krank werden ..*mal schnell auf Holz klopf*.. was würden mir Erinnerungen überhaupt noch bringen?
Würde man nicht ständig jammern über das, was man jetzt nicht mehr kann und eins doch so geliebt hat?

Angelika Melodie
Angelika Melodie21.05.2009 00:45
Hallo Sanni

Erinnerungen sind etwas sehr schönes -wenn bestimmte Lieder gespielt werden, werde ich lächelnd an so manches Ereignis erinnert, aber man sollte dem nicht nachtrauern, sondern die Gegenwart genießen, denn diese soll doch auch mal eine schöne Erinnerung werden :-)))
Wenn man schwer krank wird, könnten die schönen Erinnerungen dazu beitragen, dass man den Kampf gegen die Krankheit aufnimmt, weil es sich immer wieder lohnt zu leben -schließlich will man noch viele schöne Erinnerungen "erleben" :-)))
In diesem Sinne: Noch sehr viele schöne Erinnerungen, wünsche ich Dir, aber vergesse nie "genieße jeden Moment, denn er wird sich nie mehr so gestalten lassen"!
Geli

i m
i m21.05.2009 11:22
Hallo Geli

Verbinde auch viele Musikstücke mit angenehmen Erinnerungen:-)

Wie heißt es so schön....erhelle das Morgen mit dem Heute und danach versuche ich auch zu leben:-)

Dazu fällt mir ein schöner Spruch ein.

*Das Morgen ist das Wichtigste im Leben.
Makellos begibt es sich um Mitternacht in unsere Hände.
Dabei hofft es allerdings, dass wir etwas aus dem Gestern gelernt haben.*

Wünsch Euch allen einen schönen Feiertag:-)

Inaktives Mitglied
Inaktives Mitglied22.06.2009 18:03
erinnerungen

sind das einzige paradies,aus dem man nicht vertrieben werden
kann!

meine erinnerungen verknüpfe ich mit den meissten liefern
meiner 20.000 schallplatten und aufnahmen.

dein schlusszitat von rh.may widerspricht eigentlich,dem
was du gerne tust?

miss,nicht das vergessen macht die vergangheit schön,
sondern die erinnerungen,weil sie gefiltert sind.

der altende mensch spürt,dass er wenig vor sich hat,
aber viel hinter sich,die erinnerungen braucht er für die gegenwart.

Inaktives Mitglied
Inaktives Mitglied14.07.2009 19:49
Ich fürchte,

bei Erinnerungen blenden wir einen Teil des tatsächlichen Geschehens einfach aus, je nach Gesamtüberblick bleibt entweder nur das Positive oder nur das Negative hängen.
Ich hab immer das Gefühl, das ist wie ein Film.

Inaktives Mitglied
Inaktives Mitglied22.09.2009 13:19
Alt sein?

Wir reden hier, das wir Erinnerungen lieben, wenn wir älter werden, aber was ist alt sein? Als ich so kurz vor den 30 war, dachte ich, daß ein Mensch ab 50 alt ist, mit 50 dachte ich, die ab 60 und jetzt mit 60 rede ich von meinem alten Nachbarn von 75.........
Wenn wir uns erinnern, es kommt meist durch ein Gespräch mir Bekannten aus den Jugendjahren, dann merkt man, das früher nicht Alles schön und gut war, ich kann mich an Hunger und dürftige Kost erinnern, aber unsere Spiele waren die einfachen Halmamännchen, das waren für uns reale Figuren, und da hier doch viele von PN sind, wissen die, das dort ein inaktives Mitglied halt ein Halmamännchen war uns somit befand ich mich wieder in meiner Jugen, Artikel wie aus den Kindergarten (die man in den meisten Foren findet) aber auch richtig Intelligentes als Antwort, Frage, Artikel oder Forum oder wie immer ihr es nennen wollt.
Wenn ich dort vorbeikomme, wo ich groß wurde, das Haus steht noch, die alte Trauerweide und die Kastanie ist weg, der Hang, an dem wir Schlitten fuhren ist geteert...somit sind meine Erinnerungen im Kopf und wenn ich nicht Platz mache für Neues, dann siehts bald alt aus in meinem Kopf....lacht!
Ich lebe heute!


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