Teil 1 - am 12.03.2009 zu lesen. Er berichtet über 2 junge Burschen, die zum ersten Mal einen FKK-Strand besuchten und über ihr Missgeschick.
Manfred und Helmut hatten sich wieder abgekühlt, wie zu erwarten war nach dem längeren Aufenthalt im Wasser.
Am Abend war in einer Baracke auf dem Zeltplatz, die als Kantine und als Aufenthaltsraum diente, eine Disko.
Manfred und Helmut gingen auch hin. Sie hatten sich inzwischen mit ihrem Missgeschick abgefunden.
Was soll’s, war ihre Meinung. Wir sind jung und unansehnlich sind wir auch nicht, sonst hätten doch die Mädchen nicht hingeschaut. Ein paar Erfahrungen hatten sie ja auch schon mit Mädchen, was sollte da schief gehen.
Natürlich waren die Mädchen auch in der Disko. Beim ersten Blickkontakt, gab es erst einmal rote Köpfe bei den Jungs und peinliche Erinnerungen, aber da mussten sie durch.
Es dauerte nicht lange, da bahnten sich die Mädchen einen Weg durch die Massen und standen plötzlich wieder vor den beiden. Einem Grinsen auf beiden Seiten folgte ein Hallo und eine Musterung von oben bis unten. Fazit war, in Kleidern konnten sich Mädchen wie Jungen auch sehen lassen.
Die Mädchen brachen zuerst das Schweigen, indem sie äußerten, die Jungen sollten sich nichts aus der Reaktion am Strand machen. Das passiert den meisten, die das erste Mal einen FKK-Strand besuchen, aber das legt sich mit der Zeit. Hier sind alle nackt und keiner stört sich an den anderen, alles ist ganz normal. Die Mädchen entschuldigten sich dafür, dass sie die Jungen absichtlich provoziert haben, als sie merkten, dass sie neu sind.
Zur Entschuldigung luden sie die jungen Männer zu einem Drink an der Bar ein. Beim Umtrunk gab es eine allgemeine Vorstellung, die Mädchen hießen Margit und Ingrid.
Es ergab sich, dass sie danach den ganzen Abend zusammen waren, getanzt, getrunken und sich unterhalten haben. Es wurde ein schöner zwangloser Abend. Sie verabredeten sich für den nächsten Tag, um sich eine gemeinsame Sandburg zu bauen.
Und so geschah es auch.
Einen Nachteil hatte dies jedoch für das Vorhaben der beiden Männer. Von ihrem Plan, die Ostseeküste in Ihrem Urlaub mit dem Motorrad zu erkunden, war keine Rede mehr. Aber dafür gab es erfreulichere Sachen, die sie erlebten.
Nach ein paar Tagen wurden die Zeltplätze getauscht, Margit zog ins Männerzelt zu Manfred und Helmut zu Ingrid ins Frauenzelt. Am Strand gab es auch keine unangenehmen Überraschungen mehr mit Wachstum und so Sie hatten in den Nächten genügend Zeit, um sich abzureagieren, auch kaltes Wasser war nicht mehr notwendig.
In der Strandburg kam es schon noch vor, dass nach kleinen lustigen Kämpfen etwas zu sehen war. Aber das förderte nur das Vergnügen.
Die zwei Wochen Urlaub vergingen viel zu schnell. Beim Abschied wurde jedoch bei beiden Paaren vereinbart, dass sie sich schreiben und auch gegenseitig besuchen wollten.
Und das wurde dann auch so. Amor hatte seine Pfeile erfolgreich verschickt.
Es dauerte auch gar nicht lange da läuteten bei beiden Paaren die Hochzeitsglocken.
Das alles ist nun jetzt schon sehr lange her. Ingrid und Helmut sind immer noch glücklich verheiratet. Manfred lebt leider seit einigen Jahren nicht mehr. Aber Margit besucht ihre Freunde regelmäßig. Dann werden Bilder aus der Vergangenheit angeschaut, über gemeinsame Erlebnisse gesprochen und darüber, wie als junge Menschen ihre Liebe fürs Leben gefunden haben.
Aber auch ihr lustiges Kennenlernen am FKK-Strand war immer wieder Gesprächsthema.
Copyright Maria E.
KommentareInaktives Mitglied13.03.2009 14:39
Ja...
Nina stell dein Licht nicht immer so unter den Scheffel, das hast du nicht nötig!! LG Moni
Ich selber gehe nicht zum FKK, da fehlt mir der Mut zu, finde es aber toll - wenn Menschen sich so frei bewegen können.
LG. Lara
Seit mein Mann nicht mehr lebt, war ich aber auch nicht mehr dort. In meinem Alter allein am FKK-Strand ist wohl nicht so toll.







