Kampfdörfer
Im Thema: Regionales
von: Inaktives Mitglied
erstellt am: 19.05.2010
von: Inaktives Mitglied
erstellt am: 19.05.2010
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Hier in dieser Region Lippe
Hallo Leute,nun ist es mal wider soweit das in unserem Lande Übungsgelände aufgemöbelt werden und neue Kampfdörfer für die Ausbildung von Soldaten für Afghanistan erstellt sollen.
Ja, das ausgerechnet bei uns wir haben den Krieg nun seit über 60 Jahren hinter uns und der kalte Krieg ist ebenfalls gerade überstanden und schon denken die Engländer daran auf unserem Territorium hier in Deutschland im Lipperland in der Region Senne neue Kampfdörfer zu erstellen. Wo gerade dieser Landstrich zu einem Naturschutzgebiet etabliert hat.
Ja die Gegend ist doch auch ein Übungsplatz werdet ihr nun sagen und doch bin ich der Meinung man sollte etwas dagegen unternehmen wenn auch die Region schon seit 1831 ein Übungsgelände ist, oder ???
Nun möchte ich mal Eure Meinung zu diesem Thema sehen und wer ebenfalls dagegen ist und meine Meinung unterstützen möchte kann sich auch unter " http://www.keinekampfdoerfer.de/ " einklinken und seinen Kommentar abgeben. ich Danke jeden für seine Unterstützung.
Gruß Rolf
KommentareDu hast recht denn wir brauchen keine Kampfdörfer sondern die Natur
denn die Natur braucht uns nicht die wird auch ohne uns fertig aber wir brauchen die Natur zum leben und nicht die Kampfdörfer und schon erst recht nicht von den Tommys, oder ???
Gut das jemand den Mut hat darüber zu sprechen.
Gruß Teddy.
Man sollte die Natur Natur sein lassen denn die ist WICHTIGER.
Gruß Henry
ich meine wir brauchen keine Militärischen Geschichten wir brauche erst recht keine Kampfdörfer und schon gar nicht von den Tommy´s wir brauch auch kein Afganistan.
was wir brauchen ist eine funktionierende Natu und nicht eine Natur die von dem größten Blödsinn den die Menschheit erfunden hat nämlich das Militär und ihre Panzer, OK ???








Kampfdörfer in der Senne:
NABU will Klärung im Hauptsacheverfahren herbeiführen
Düsseldorf, Bielefeld: Im Eilverfahren hat das Verwaltungsgericht Minden den Weg für den Bau der Kampfdörfer in der Senne mit seinem Beschluss vom 29. April 2010 einstweilen freigemacht. Da das Gericht die Genehmigung zum Bau bisher nur einer auf offensichtliche Rechtsfehler beschränkten Prüfung unterzog, blieben die für einen wirksamen Schutz der wertvollen Naturgüter der Senne maßgeblichen Rechtsfragen noch weitgehend ungeklärt.
Der NABU NRW sieht sich daher veranlasst, das anhängige Klageverfahren fortzuführen und wird von den Natur- und Umweltschutzgruppen der Senneregion dabei unterstützt. In diesem Rahmen wird zu klären sein, ob sich Behörden einer gerichtlichen Überprüfung ihrer die Senne betreffenden Entscheidungen entziehen können, indem sie in ein immissionsschutz-rechtliches Genehmigungsverfahren ausweichen.
Überdies ist die Frage zu beantworten, ob die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt der Senne wirksam vor Beeinträchtigungen durch Projekte des britischen Militärs geschützt ist oder ob sich das Interesse an der Erhaltung dieses Teils des europäischen Naturerbes ohne weiteres jedem Nutzungswunsch der Briten unterzuordnen hat.
Josef Tumbrinck, Vorsitzender NABU NRW und Ute Röder, Vorstandsmitglied des NABU: „Wir sind zuversichtlich, dass die Mindener Verwaltungsrichter ihrer Verantwortung für die wirksame Durchsetzung des europäischen Naturschutzrechts gerecht werden und die Natur-schätze der Senne nicht dem freien Zugriff der britischen Militärs preisgeben, wenn sie in einem Klageverfahren erst einmal Gelegenheit zu eingehender Prüfung erhalten.“
Die Herbeiführung der Klärung im Hauptsacheverfahren wird von den ostwestfälischen Na-turschutzverbänden wie dem Förderverein Nationalpark Senne-Eggegebirge e.V., dem Akti-onsbündnis gegen die Kampfdörfer, der Arbeitsgemeinschaft der Paderborner Natur- und Umweltschutzverbände, dem NABU Kreisverband Lippe und Stadtverband Bielefeld, dem Sprecher der Bezirkskonferenz für Naturschutz in OWL, dem Naturwissenschaftlichen Verein Bielefeld und vielen weiteren unterstützt.
Wer die Initiative der Naturschutzverbände ebenfalls unterstützen will, kann dies mit einer Spende auf den Rechtshilfefond gegen den Bau neuer Kampfdörfer in der Senne von pro grün Paderborn (Sparkasse Paderborn, BLZ 472 501 01, Kto. Nr. 67942 ‚Rechtshilfefonds TÜP Senne’).
„Wir werden unseren Kampf gegen die Zerstörung der einmaligen Lebensräume und die Be-einträchtigung von geschützten Arten nicht aufgeben“ so Ute Röder vom NABU abschlie-ßend.
Für Rückfragen:
Dr. Ute Röder, Vorstandsmitglied NABU NRW, mobil: 0173-5726659
Josef Tumbrinck, NABU-Landesvorsitzender NRW, mobil: 0171 3867379