Kritiker
Im Thema: Kultur
von: peter johann lehmann
erstellt am: 11.07.2009

von: peter johann lehmann
erstellt am: 11.07.2009

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Soll so die Kritik aussehen?
Natürlich macht es einen Spaß, geschriebene Artikel zu kritisieren. Kritisch sein ist doch für uns ein ganz moderner Zeitgeist. Wenn man da an unsere Vergangenheit, so vor über 60 Jahren denkt, haben wir es doch ganz gut gebracht, denke ich. Nicht jeder von uns ist fast ein Schriftsteller, möchte sich aber doch beteiligen in den Foren des Silbernetzwerks. Natürlich haben wir ,, Gott sei Dank" alle eine andere Bildung. Sich von geschriebenen Artikeln einschüchtern lassen, geht doch garnicht. Ich freue mich über jeden geschriebenen Artikel, soweit ich dann Mut habe , versuche ich mich einzumischen. Selbst kann ich kaum Kritik ertragen, fühle mich dann so klein, so nichtig. Ich bin dann noch ein Wicht unter den Zwergen. Aber das liegt ja auch an meiner Körpergröße. Immer zu den Anderen aufsehen, daß hat schon so manche Halsschmerzen gebracht. Nun gut, da wir ja so großzügig miteinander umgehen, machen wir auch weiter.Hätte ich das hier nun schreiben sollen?
Diese verdammte Selbstkritik, wo ich doch Kritik nicht leiden kann.pj
KommentareAnders ist es denunzieren, auch Neid, denn es gibt ein Sprichwort das sagt:
Mitleid bekommst du umsonst,
Neid mußt du dir verdienen.
Also beim Kriisiertwerden, erst einmal genau hinhorchen, wie, warum, weshalb. Erst dann weiß man doch, ob man den Komentar als ehrliche Kritik oder als Neid oder Nichtverstehen sehen kann.
Catherin
Ich bin da in meiner Ausdrucksweise doch etwas einfacher, vielleicht aber dadurch verständlicher.
Du schreibst,Kritik ist eine Kunst und Sie braucht differentzierten Raum zu Betrachtung. Solch eine Wortwahl würde ich nicht denken.
Ich würde wohl versuchen zu sagen, Kritik sollte höflich und anständig oder auch vorsichtig angebracht werden, damit sie verstanden wird. Es ist manchmal sehr schwer zu verstehen was du sagen, bzw schreibst.Dein Niveau ist im Sprachgebrauch sehr hoch, nicht böse sein, es wirkt im günstigsten Fall überheblich. Aber darf ich deswegen nicht mitreden, muß ich mich deswegen verstecken? Natürlich ist es äußerst intressant sich mit deinen Kommentaren auseinander zu setzen, doch,
mache ich auch. Blos immer im Kopf zu haben, Mensch verstehe ich doch kaum, ist öde. Du schreibst sehr gut, gehst aber die Gefahr ein überlesen zu werden.
Einmal hast du auf einen Kommentar geantwortet, dafür bist du nicht zuständig! Du hat das Niveau gemeint,daß Nievau der Kommentare auf deinen Artikel.
Natürlich bist du dafür verantwortlich, du hast deine Artikel doch geschrieben.
Katarina Scholl hat es auf den Punkt gebracht mit der Neidfrage und des Nichtverstehen. Es ist bestimmt so, ich nehme mich da nicht von aus, nicht in diesem Moment, dadurch erntest du bestimmt viel unnötige Anfeindungen und Kretik.
Ich wünsche ein schönes Wochenende, allen Silbernacken ( Gorillas )
ja, und man liest sich .pj
(ich beziehe mich hiermit auf den ersten Absatz deines letzten Eintrags: "Carl Rainman, drei mal habe deinen Kommentar gelesen, und ich mußte doch immer wieder in mich gehen, damit ich verstehe was du damit sagst. Ich denke es liegt daran, daß wir von unserer Bildung nicht die gleiche Wortwahl haben.")
Hat es was mit "Bildung"/"Mangelnder Bildung" zu tun, wenn einer sich ausdrückt wie Carl (= ausschweifend, allzu wortreich, sich in sich selbst verschlingend und verliebt in die eigenen Gedanken dabei den roten Faden verlierend, bis keine klare Linie mehr zu erkennen ist), bzw. wenn ein anderer Mensch Mühe hat, in diesen (wenn auch durchaus von guten Gedanken durchzogenen) Wirrwarr die eigentliche Aussage zu erkennen???
Damit hier keine Missverständnisse aufkommen: ich schätze Carls Aussagen - es kostet mich aber immer wieder viel Geduld und Mühe, seinen ausschweifenden Schreibstil auf die Aussagen-Essenz zu reduzieren.
Also, PJ, dein Problem liegt offensichtlich anderswo, nicht in der "Bildung". Und dazu kann ich nur sagen: denk an all die "kleinen Männer", die verdammt gross waren ... Napoleon bis Hans Moser, die Auswahl ist enorm.
Deine Gedanken sind klar und vernünftig - deine Kritik wird es ebenso sein, denke ich mal.
Demnach mach dich nicht "kleiner", als du es zentimetermäßig bist!!!
Allen einen lieben Gruss!!-
Madeleine
Verständnislosigkeit durch Bequemlichkeit seinen Verstand zu benutzen
Nun, ich lese Texte auch mehrmals, das ist keinesfalls ungewöhnlich.
Beim ersten Lesen gewinnt man einen Eindruck, beim Zweiten erfasst man die Sachverhalte und beim Dritten deren Bedeutung in der Tiefe.
Bildung hat etwas mit dem Leben zu tun, die schulische Ausbildung legt nur den Grundstock. Weiterbildung in jeder Form ist somit allezeit möglich. Weshalb möchtest Du mit mir also über diese persönliche Defizite schreiben für die jeder selbst verantwortlich ist?
Seltsam ist jedoch Deine Äußerung über meine Wortwahl. Die kannst Du in jeder guten Tageszeitung vorfinden, die polemische Bild und andere Arten der Boulevard-Presse meine ich natürlich damit nicht.
Auch gute Bücher, der Beruf und natürlich gelebte Beziehungen mit Kindern mögen für eine Weiterbildung ganz hilfreich sein.
Für das Verständnis und den Verstand anderer bin ich nicht verantwortlich, somit nicht zuständig. Wenn jene meinen "niveaulos" schreiben zu müssen, sagt es eben mehr über den Kommentator aus als über den Autor.
Für die Faulheit sich selbst Wissen anzueignen bin ich ebenso nicht verantwortlich, wie die daraus resultierende Konsequenz vieles nicht adäquat zu begreifen. Leute, die dann dazu übergehen mich dafür verantwortlich zu machen, kann ich durch mein Mitgefühl für das Defizit nicht noch adeln, das wäre falsch und vor allen Dingen helfe ich damit niemanden!
Das Leben ist eben ein ständiges Lernen in jeder Beziehung. Wer das nicht begreift, verbittert mit der Zeit in seinem Unverständnis. Beispiel dafür finde ich hier zuhauf, wie der obige Kommentar.
Aber wieso bin ich hier eigentlich das Thema?
Das Thema ist Kritik und Kritiker also ein Sachverhalt. Du personalisierst diese Sachebene und torpedierst damit Dein eigenes Thema; und wohin so etwas führt, sehen wir ja gerade.
Was soll ich davon halten, wenn ein Autor nicht in der Lage ist, sein eigenes Thema zu vertreten und auf sachliche Argumente gespiegelt einzugehen?
Werde mal sehen, was meine Gemeinde macht. pj
Raushalten werde ich mich nicht.
wenn Dir die Argumente ausgehen, machst Du es Dir ganz einfach!
Du wirfst mir vor, dass ich in meine Worte verliebt sein soll und zudem Dich nicht zu Wort kommen lasse.
Tja, ungläubig im Strom meiner Argumente ersoffen, so könnte man diese Situation nennen.
Du machst mir mit Deinen Äußerungen sogar deutlich, dass Du über keinerlei Wissen des Journalismus verfügst und offensichtlich liest Du nur die Titelseite einer Tageszeitung. Die Aufmacher müssen kurz und präzise sein, jedoch die ausführlichen Artikelinhalte befindet sich nicht auf der Titelseite. Von den Feuilletonismen die sich manchmal über mehrere Seiten erstrecken ganz zu schweigen.
Tja, wie war doch Luther verliebt als er die Bibel übersetzte und lies er Dich zu Wort kommen?
Ein Märchenbuch, das schlimmes Unheil gestiftet hat, weil einige es erdrückend ernst genommen haben.
Meine persönlicher Erkenntnis nach Deinem Verhalten:
Du hast niemals Theologie studiert und bist auch kein Geistlicher.
Höre also auf mit diesem Theater, etwas zu spielen, was Du nie sein kannst und wirst. Seelsorge fühlt sich vollkommen anders an, wie Du sie hier darstellen möchtest.
Und ich finde es eine Unverfrorenheit Dich hier als Geistlicher auszugeben, der einer Gemeinde vorsteht.
Mir genügt zu wissen wer und was ich bin. Ich halte mich nicht für einen großen Journalisten.
Ich bin auch nicht im Strom deiner Argumente ersoffen, nein,wir haben da anderen Wein mit Oblaten. Schon oft die Kirchenkasse mit meinem Probsr versoffen.
Geflügel mögen mein Probst und ich auch nicht, sind wir folgender Ansicht!
Bist du Gottes Diener magst du keine Hühner!
War wieder schön mit dir. Wir lesen ,pj
Wie wär´s mal mit Selbstkritik ohne öffentliches Feedback? (Selbst-)Kritik hat für meine Begriffe rein gar nichts damit zu tun, bei damit üblicherweise nicht beteiligten Persoen nachzufragen, ob sie denn auch rechtens wäre.
Nun, ja. Schlimmer geht immer, fällt mir dazu ein.
Im Übrigen hat Intelligenz weit weniger mit dem Bildungsstand zu tun, als Du glaubst, dem Leser über Dich selbst vermitteln zu müssen.
PS: Ich war grad´ beim Crash-Kurs am Bodensee. Der afrikanische Kochkurs folgt aber auch demnächst *schmunzel*
Wünsche weiterhin gutes Gelingen, Susanne
Schade! War Dieter Nuhr auch auf dem Crash-Kurs?
Frage:, hat Intelligenz etwas mit Ausdruckweise und Wortwahl zu tun?
Na, die Antwort kennst du ja selbst.
Ich muß St. Nikolei aufschließen,pj
Nur ein Blöder eignet sich im Laufe der Zeit NICHT passendere, treffendere Begriffe an, sucht NICHT nach weiterbildender Lektüre, versucht NICHT, sich und seine Dialektik zu verbessern.
... ganz so einfach sollte man es sich nun doch nicht machen - auch nicht im Rudel ...
Schöne Tage,
Madeleine
Wir werden lesen. pj
Gut, ich nehme es so entgegen. Auch wenn man schweigt spricht das für sich,aber nicht für dich.pj
ob Wortwahl das Maß der Intelligenz ist.
Gibt es nicht Intelligenz bei tauben Menschen? Muß man sprechen oder das Gesprochene schreiben, um intelligent zu sein oder zu scheinen? Das ist eine falsche Annahme.
Ich denke, da wird etwas total durcheinander geworfen und hat, weil jemand Kritik erklären wollte den Fragesteller so in Bedrängnis gebracht,
das es sich nicht mehr um die Frage dreht, sondern um die Auslegung der Kritikfähigkeiten und der Annahme von Kritik.
Kritisch sein ist moderner Zeitgeist meint der Eine, der
Andere sagt mit ausgewähltem Jargon, was Kritik, die es schon immer gab, eigentlich ist und so reden sie und verzweifeln aneinander,
und wenn sie nicht getsorben sind, dann sind sie in der Kirche.
In der Kirche denke ich, wird auch geschwiegen..........
Amen.
das kann jeder:
Man muss selbst nichts leisten,
man muss selbst nichts können,
man muss selbst nichts wissen,
man muss selbst nur immer alles besser wissen,
ohne jemals beweisen zu müssen,
dass man es selbst besser könnte... ;)
Ernst Probst, Wiesbadener Publizist
Ich frage mich, ob die übliche "Kritik" mit den rabulistischen Tricks in Internet-Foren wirklich nur zur Feststellung der Hack-Ordnung dient ... so wie im normalen Leben das Mobbing mittlerweile zur normalen Umgangsform "miteinander" gehört. Oder wird im Internet nur etwas ausgelebt und kompensiert, was im normalen Leben irgendwie abhanden gekommen ist?
Wer von uns kann sich denn schon im normalen Leben eine offen geäußerte Kritik ohne Selbstgefährdung leisten? Selbst Journalisten verkommen in den letzten Jahren trotz elitärer Eingangsvoraussetzungen beim Studium zu reinen Mitläufern im Mainstream, die Kritik nur noch brav im Rahmen der Redaktionsrichtlichen äußern. In Parteien sorgt schon die "Solidarität" intern für eine kritiklose Parteidisziplin. In Unternehmen lautet die entsprechende Phrase "Loyalität", die Kritik nur noch nach Unten zuläßt.
KRITIK ist normalerweise im richtigen Leben ein ganz allgemeines Wischi-Waschi gegen irgendwelche ominösen Zustände (und damit wirkungslos) oder streng hierarchisch von Oben nach Unten geregelt.
Im Internet entfällt aber diese gesellschaftliche und soziale Hierarchie, so dass sich auch echte Denker oder erfolgsgewöhnte Macher einer Kritik stellen müssen, die ansonsten unter ihrer Würde liegt. Es ist nicht unbedingt die Kritik, die einen stört, sondern das unmögliche Gegenüber, das diese Kritik äußert.
Wer hört sich das schon gerne von aufgeblasenen Nullen und Vollidioten an, vor allem wenn sie auch noch Recht haben?
jeder täte so, als ob er sie möchte,
erwarte aber in Wirklichkeit Lob.
Und die Körpergröße oder sich klein
fühlen, lass' es.
So mancher selsbterannte Riese ist
sich nicht dessen bewußt:
steht die Sonne tief,
werfen Zwerge auch lange Schatten.
Also kommt es immer darauf an wo und
wie man steht und nicht wie einen das
Gegenüber gerne sähe.









nun, weshalb beschäftigt Dich dieses Thema gerade besonders intensiv?
Doch, Kritik ist eine Kunst und sie braucht differenzierten Raum zur Betrachtung!
Krtik zu üben muss im Laufe des Lebens erlernt und erfahren werden. Das bedeutet zwangsläufig, zu Hinterfragen und sich den Fakten zu stellen. Wenn man es richtig macht, wird man entweder wie der Kritikerpaps M-R. Raniki oder „not every bodies darling“. Schlechtestenfalls wird man gekreuzigt, siehe Jesus.
Das Problem der Kritik und ihrer Wahrnehmung als solche, liegt in der persönlichen Emotionalität eines jeden und in dessen konkreten Interessen.
Da scheiden sich die Geister, denn es gibt robuste und zarte Naturen, bei den einen kocht schnell das Blut und bei den anderen fliesen schnell die Tränen
Wieviel Kritik verträgt also ein Mensch?
Wieviel subjektive Fehler kann man in die Kritik einbringen, ohne dass sie belehrend wirkt?
Ist Kritik grundsätzlich negativ?
Für mich erfordert Kritik Mut und die aufrichtige Hingabe zur Ehrlichkeit.
Warum?
Nur weil konstruktive Kritik wirklich Sinn macht. Jede persönliche Äußerung darin, in Form von DU-Botschaften sollte gründlichst überlegt werden. Schließlich reden wir über die Sache, das Thema und nicht über die Person, die es uns respektvoll darreicht.
Erst im Rahmen einer Kritik oder eines Kommentars wird die Intension und das subjektive Interesse des Kritikers, bezüglich seiner wahren Absichten, sowie dessen Ziele verraten oder verdeutlicht.
Natürlich steht es jedem frei, Kritik ohne Empathie und Reflexion im Sinne der objektiven freien Betrachtung rein sachlich zu äußern. Das wäre ideal, aber nur wenige haben das Potential, dieses zu leisten und genauso wenige haben das Potential dies im Eifer des Gefechts zu verstehen.
Sicherlich kann Kritik abwertend sein, nur wird damit der Kritisierte wenig anfangen können bzw. lernen können, wenn der Kritiker keine konstruktiven Lösungsmöglichkeiten in Form von Argumenten, Fakten oder Beispielen aufzeigt. Somit trägt auch der Kritiker Verantwortung, wenn er verstanden werden möchte und produktiv zur Diskussion oder dem Thema beitragen will.
Es ist einfach, ohne fundierte Argumente zu kritisieren, also Phrasen zu dreschen und genau dieses Verhalten erinnert eher an oberflächliche Polemik, sowie seichtes Geplänkel und gibt daher ein verworrenes Bild im Auge des Lesers frei, was wiederum fragende Rückschlüsse auf die Intension des Kritikers wirft.
Bei Unverständnis wäre es sicherlich hilfreich, die Motivation des Kritikers zu hinterfragen und eine ehrlich Antwort zu bekommen, aber das ist in den meisten Fällen eine illusorische Hoffnung. Aber Hoffnung ist in diesem Fall nur etwas für unsinnige Warmduscher. Denn es zählt in erster Intension der Wille zum Handeln, um damit eine Veränderung einzuleiten.
Nun, viele Menschen erleben Kritik von Grund auf als negatives Kommunikationsritual. Aus diesem Anstoß empfinden sie Kritik häufig als Infragestellung ihrer Person, als besonders unterkühlt und im schlimmsten Fall als Übergriff. In diesem Stadium driftet der verbale Austausch in Richtung unterstellender Boshaftigkeit bzw. scharfen Wortgefechten ab. Wobei Letzteres noch lange kein Streit ist, sondern die Kontrahenten um ihre gedanklichen Theorien kämpfen, vgl. Debatte und Diskussion.
Im ungünstigsten Fall wird mittels Gegenkonstruktion allzu gerne auch Manipulation unterstellt, dass der Autor sich damit profilieren möchte, um sich als etwas besseres darzustellen. Oft werden mit diesen Phrasen Mobbing-Kreisläufe eingeläutet oder der Kritisierte wird stigmatisiert.
Diese Art der Konstruktion wird gern benutzt, um die Masse einzulullen und gegen den Autor/Kritisierten einzustimmen. Gerne wird dabei der Autor persönlich angegriffen und auf den Inhalt gar nicht oder nur scheinheilig, als Vorwand benutzend, eingegangen.
Überaus wichtig ist es, eine Lobkritik dahingehend präsentiert zu bekommen, die die Stärken präzisiert und thematisiert, indem der Kritisierte überhaupt erfährt, was denn so gut an seinem Artikel oder Thema ist. Alles andere ist eher bequem und oberflächlich.
Das leidige Thema Rechtschreibung, Interpunktion, Grammatik und Formatierung sehe ich keinesfalls als problematisch an. Denn auch kein Word-Programm auf dieser Welt kann einen Menschen mit einer Rechtschreibschwäche bzw. einer entsprechenden genetischen Dysfunktion dazu bringen hier Artikel fehlerfrei und formvollendet einzustellen.
Auch hier gibt es Menschen mit derartigen Problemen, aber man kann ihnen deshalb keinesfalls ihre intellektuelle Leistungsfähigkeit absprechen.
Es gibt unter ihnen außergewöhnlich gute Denker/innen und gerade wegen ihres Handikaps trauen sie sich selten öffentlich zu schreiben.
Der berühmte Knopfdruck hilft nicht mal mir, Mist aber auch.
Ein Kritiker wird nie erfahren, in welcher Form er angegriffen hat, wenn der Kritisierte sich nicht offen zur Bombe äußert, die ihn verletzt hat. Kleines Beispiel: „Du hast mich an der ... besagten Stelle ... verletzt! Wie meinst Du das? Ist das Dein Ernst?“
Spätestens dann muss der Kritiker Farbe bekennen und kann ggf. gemeldet werden, so leicht wäre das Problemchen zu lösen oder doch nicht?
Aber dennoch, oberstes Gebot innerhalb der Kritik ist eine gesunde Kommunikation, das bedeutet vereinfacht, Ruhe bewahren, recherchieren, Meinung bilden, leben und erfahren, fragen und antworten, gemäß dem aktiven Sende- und Empfängerprinzip.
Soweit meine Meinung zur Kritik, die mit Sicherheit an der einen oder anderen Stelle noch ergänz und vertieft werden kann.
Herzlichst
Carl