Lobbyismus in Deutschland - oder die fünfte-Gewalt ?
Im Thema: Wirtschaft & Politik
von: Josef Bauernfeind
erstellt am: 29.08.2010
von: Josef Bauernfeind
erstellt am: 29.08.2010
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Eins Vorweg - Interessengruppen wie Wirtschaftsverbände, Unternehmen, Handelskammern, Gewerkschaften usw. haben in unserem politischen System einen höheren Stellwert als Verbraucher, Unternehmen, Arbeitslose, Rentner ,Kinder , Umwelt usw.
Dies ist krass , aber unübersehbar ! Viele größere Unternehmen unterhalten Verbindungsstellen oder Büros .Mächtig war die Industrielobby schon immer, wenn es darum ging, Gesetze zu verhindern oder zu initiieren .Anscheinend stehen Politiker und Lobbyisten in einer gegenseitiger Abhängigkeit. Denn die Parlamentarier haben hinter sich keine breiten Expertenstäbe , um die oft komplizierten Themen zur Auseinandersetzung gegenüber politischen Parteien, der Wirtschaft ,Medien und betroffenen Bürgern bearbeiten zu können. Offiziell ist Lobbying legitim. Angeblich sind Studien und Stellungsnahmen für Parlamentarier zur Ausarbeitung unabdingbar. Problematischer wird es aber , wenn Politiker , und es sind ja nicht wenige, Angebote der Interessengruppen nutzen und nach ihrer Politkarriere in deren Lager wechseln. Es stellt sich zwangsläufig die Frage, wem diente der Abgeordnete vorher ? Handelte es sich bei den vorherigen Kontakten immer nur um einen Meinungsaustausch, oder war es mehr ? Bei einer offiziellen Lobbyliste des Bundestages von über 1700 Verbände und Vereine, und jeden Monat kommen weitere hinzu, muss ja ein enormer Parteiverkehr herrschen ! Ist dies der Grund, warum die Bezüge der Abgeordneten erhöht werden mussten ? Übrigens. auf meinem Webloghttp://josefbauernfeindsblog.wordpress.com/ finden Sie einen weiteren Artikel und ein Interview-Video mit dem damaligen Gesundheitsminister Horst Seehofer über die Pharmalobby .




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Das beste und krasseste Beispiel sind doch die Verbeugungen "unserer"
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