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Gesundheit

Prostatakrebs sanft behandeln!


Im Thema: Gesundheit
von: Jochen Thomas Brandt
erstellt am: 16.05.2010

9 Bewertungen: (ø 3.2)
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Krebs - das trifft doch immer nur andere", so denken viele von uns. Der Prostatakrebs wird allerdings ca. 45.000 Mal pro Jahr diagnostiziert und stellt bei den Männern die häufigste Krebserkrankungen dar.

Erst einmal sind die Männer bei der Eröffnung der Diagnose schockiert. Die behandelnden Urologen zeigen ihnen oft nur zwei bis drei Möglichkeiten der Behandlung auf. Entweder werden eine Bestrahlung oder eine Radikaloperation sowie eine Hormontherapie empfohlen. Zu den Nebenwirkungen der Methoden zählen unter anderem Entzündungen von Darm und Blase, aber auch Fistelbildung, Inkontinenz und Impotenz können häufige Folgen sein. Dazu kommen die körperlichen Belastungen der oftmals mehrstündigen Operation sowie die dazugehörenden Risiken.
Immer mehr Männer suchen daher nach therapeutischen Alternativen, um den Krebs zu besiegen und ihre Männlichkeit zu bewahren. Meist werden sie bei ihrer Suche nach sanften Therapien von Ärzten, Kliniken und Beratungsstellen kaum unterstützt und sind auf Eigeninitiative angewiesen. Bei intensiven Internetrecherchen finden sie dann häufig einen Hinweis auf die Galvanotherapie, die bei uns in West Europa noch verhältnismäßig unbekannt ist, aber in anderen Ländern bereits mit großem Erfolg seit Jahren angewendet wird. Bei diesem Verfahren werden die Krebszellen des Prostatakarzinoms mittels eines nicht-invasiven Gleichstroms zerstört. Stark vereinfacht ausgedrückt, funktioniert dieser Vorgang der Tumorbekämpfung mit elektrischem Strom folgendermaßen:
Mittels einer modernen Therapieanlage lässt man mittels positiv und negativ geladener Platinelektroden einen Gleichstrom durch die erkrankte Prostata fließen. Gegenüber gesunden Zellen besitzen Tumorzellen eine erhöhte elektrische Leitfähigkeit. Durch die Eigenschaft des Stroms, den Weg des geringsten Widerstands zu gehen, wird dieser ganz zwangsläufig auf das erkrankte Gewebe in der Prostata fokussiert, wirkt also im kranken Gewebe und schont das gesunde. Während der Behandlung kommt es innerhalb der Krebszelle zu einer elektrischen Umpolung, die in der Folge zu einer Salzsäureproduktion innerhalb der Krebszelle und damit zu deren Tod führt. Gesunde Nachbargewebe werden in der Regel in keinerlei Mitleidenschaft gezogen. In der Folge der Behandlung stirbt das Tumorgewebe in der Prostata ab und wird durch bestimmte Fresszellen unseres Immunsystems abgetragen. Je nach Lage und Größe des Prostatakrebses variiert die Häufigkeit der Behandlung. Besonders bei einem noch sehr kleinen Prostata-Tumor, der nicht mit Beschwerden einhergeht, haben Patienten oft Probleme, sich für eine große Operation oder Bestrahlung zu entscheiden. Die Galvanotherapie kann hier auf schonende Art und Weise helfen, unnötig große Eingriffe zu vermeiden. Die Behandlung kann ambulant durchgeführt werden, so dass der Patient noch am gleichen Tage die Praxis verlassen kann.

Inhaltliche Verantwortung und zur Kontaktaufnahme:
Forum für biologische Krebstherapie e.V. Stade
Redaktion: Jochen Thomas Brandt
Stellmacherstr.9
23556 Lübeck
IconKommentare

Lieselotte Brummer
Lieselotte Brummer16.05.2010 10:06
Wer zahlt?

Werden die Kosten für dieses Verfahren von den Krankenkassen übernommen?
Jochen Thomas Brandt
Jochen Thomas Brandt16.05.2010 11:00
Wer zahlt die Kosten für eine Galvaonotherapie ?

Die kosten für eine Galvanotherapie zahlen in der Regel die Beihilfestellen und die privaten Krankenversicherer. Die GKV übernimmt die Kosten in Einzelfällen auf Antrag.
MfG.
Jochen Thomas Brandt

Inaktives Mitglied
Inaktives Mitglied16.05.2010 12:20
Das müßte doch

auch irgendwie bei Brustkrebs gehen.
Hier ist ein HP anwesend, der dieses Verfahren angewendet hat.
Genaueres könnte er selbst darüber schreiben.
MfG
Schneewittchen.

Jochen Thomas Brandt
Jochen Thomas Brandt16.05.2010 12:35
Galvanotherapie bei Brustkrebs

Du hast Recht Schneewittchen,
Galvanotherapie kann man bei allen sogenannten soliden Tumoren, also Prostata,Brustkrebs, Darmkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs anwenden.
MfG. Jochen Thomas Brandt

Lieselotte Brummer
Lieselotte Brummer16.05.2010 22:52
Keine Kostenübernahme

Sind ihnen Gründe der GKV bekannt, warum sie die Kosten nicht übernehmen würden? Wie hoch liegen sie denn, wenn man sie aus eigener Tasche bezahlen müßte?
MfG
Lieselotte Brummer

Jochen Thomas Brandt
Jochen Thomas Brandt17.05.2010 21:46
Kostenübernahme der Galvanotherapie?

Sehr geehrte Frau Brummer,
der gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte. Seit dem 1. Juli 2008 werden alle Entscheidungen in einem einzigen sektorenübergreifend besetzten Beschlussgremium des G-BA für ambulante, ärztliche und zahnärztliche sowie stationäre Belange getroffen. Der G-BA bewertet den medizinischen Nutzen, die Qualität und die Wirtschaftlichkeit von Leistungen in der GKV mithilfe der von ihm beauftragten Institutionen. Der G-BA hat anscheinend keinen medizinischen Nutzen in der Galvanotherapie erkannt und diese deshalb nicht in den Verordnungskatalog aufgenommen. Sie sollten sich in diesem Zusammenhang selbst einmal die Frage stellen, warum GKV-Versicherte seit vielen Jahren ausschließlich Arzneimittel auf Kassenrezept verordnet bekommen, die mit schweren Nebenwirkungen behaftet sind, obwohl es alternative Arzneimittel ohne gesundheitsschädliche Nebenwirkungen gibt.
Mit lieben Grüßen
Jochen Thomas Brandt
Präsident des Forums für biologische Krebstherapie e. V.
Internet: www.alternative-krebshilfe.de
Tel. 0451-8104420

Jochen Thomas Brandt
Jochen Thomas Brandt17.05.2010 21:50
Kostenübernahme der Galvanotherapie

Sehr geehrte Frau Brummer,
der gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte. Seit dem 1. Juli 2008 werden alle Entscheidungen in einem einzigen sektorenübergreifend besetzten Beschlussgremium des G-BA für ambulante, ärztliche und zahnärztliche sowie stationäre Belange getroffen. Der G-BA bewertet den medizinischen Nutzen, die Qualität und die Wirtschaftlichkeit von Leistungen in der GKV mithilfe der von ihm beauftragten Institutionen. Der G-BA hat anscheinend keinen medizinischen Nutzen in der Galvanotherapie erkannt und diese deshalb nicht in den Verordnungskatalog aufgenommen. Sie sollten sich in diesem Zusammenhang selbst einmal die Frage stellen, warum GKV-Versicherte seit vielen Jahren ausschließlich Arzneimittel auf Kassenrezept verordnet bekommen, die mit schweren Nebenwirkungen behaftet sind, obwohl es alternative Arzneimittel ohne gesundheitsschädliche Nebenwirkungen gibt.
Mit lieben Grüßen
Jochen Thomas Brandt
Präsident des Forums für biologische Krebstherapie e. V.
Internet: www.alternative-krebshilfe.de
Tel. 0451-8104420


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