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Wirtschaft & Politik

Thilo Sarrazin


Im Thema: Wirtschaft & Politik
von: Hardy Schneck
erstellt am: 25.08.2010

24 Bewertungen: (ø 4.1)
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Ein fanatischer Hetzer? Oder einer, der die Wahrheit spricht?

Wie denkt ihr darüber?

Standard Volksverhetzung: Das hat Sarrazin wirklich gesagt
Volksverhetzung: Das hat Sarrazin wirklich gesagt
03. Oktober 2009 | André F. Lichtschlag

Zitat:
Wo das Aussprechen von Wahrheit langsam zur Straftat wird

Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin hat dem Kulturmagazin „Lettre International“ ein Interview gegeben. Die Gewerkschaft Verdi nennt seine Äußerungen „rechtsradikal“. In der SPD diskutiert man seinen Parteiausschluss. Seinen Job bei der Bundesbank wird er in Kürze verlieren. So ist das in Deutschland, wenn man die Wahrheit sagt. Eva Herman und Martin Hohmann waren nicht die ersten, Thilo Sarrazin wird nicht der letzte sein.

Was in seinem Fall aber neu ist: Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Sarrazin wegen Verdachts auf Volksverhetzung! Das heißt, Sarrazin könnte für seine Aussagen im Gefängnis landen.

Offenbar ist die Zustandsbeschreibung „DDR light“ bereits eine Untertreibung. Die deutsche Presse berichtet über diesen Skandal wie über eine Wettermeldung und jagt kommentierend lieber der „rechten Gefahr“, der „Klimaerwärmung“ und anderen Einbildungen nach. Die vierte Gewalt verschläft so gerade ihre endgültige Gleichschaltung.

Welche Äußerungen hält nun die neue Berliner Staatssicherheit für strafrechtlich überprüfenswert? Wir zitieren Thilo Sarrazin, derzeit noch auf freiem Fuß seine Entlassung und weiterer Verleumdungen und Verdrehungen seiner Aussagen entgegensehend, etwas ausführlicher. Also sprach Sarrazin:

„Man muss aufhören, von ‚den’ Migranten zu reden. Wir müssen uns einmal die unterschiedlichen Migrantengruppen anschauen. Die Vietnamesen: Die Eltern können kaum Deutsch, verkaufen Zigaretten oder haben einen Kiosk. Die Vietnamesen der zweiten Generation haben dann durchweg bessere Schulnoten und höhere Abiturientenquoten als die Deutschen. Die Osteuropäer, Ukrainer, Weißrussen, Polen, Russen weisen tendenziell dasselbe Ergebnis auf. Sie sind integrationswillig, passen sich schnell an und haben überdurchschnittliche akademische Erfolge. Die Deutschrussen haben große Probleme in der ersten, teilweise auch der zweiten Generation, danach läuft es wie am Schnürchen, weil sie noch eine altdeutsche Arbeitsauffassung haben. Sobald die Sprachhindernisse weg sind, haben sie höhere Abiturienten- und Studentenanteile usw. als andere. Bei den Ostasiaten, Chinesen und Indern ist es dasselbe. Bei den Kerngruppen der Jugoslawen sieht man dann schon eher ‚türkische’ Probleme; absolut abfallend sind die türkische Gruppe und die Araber. Auch in der dritten Generation haben sehr viele keine vernünftigen Deutschkenntnisse, viele gar keinen Schulabschluss, und nur ein kleiner Teil schafft es bis zum Abitur. […] Je niedriger die Schicht, um so höher die Geburtenrate. Die Araber und Türken haben einen zwei- bis dreimal höheren Anteil an Geburten, als es ihrem Bevölkerungsanteil entspricht. Große Teile sind weder integrationswillig noch integrationsfähig. Die Lösung dieses Problems kann nur heißen: Kein Zuzug mehr, und wer heiraten will, sollte dies im Ausland tun. Ständig werden Bräute nachgeliefert: Das türkische Mädchen hier wird mit einem Anatolen verheiratet, der türkische Junge hier bekommt eine Braut aus einem anatolischen Dorf. Bei den Arabern ist es noch schlimmer. Meine Vorstellung wäre: generell kein Zuzug mehr außer für Hochqualifizierte und perspektivisch keine Transferleistungen mehr für Einwanderer. In den USA müssen Einwanderer arbeiten, weil sie kein Geld bekommen, und werden deshalb viel besser integriert. Man hat Studien zu arabischen Ausländergruppen aus demselben Clan gemacht; ein Teil geht nach Schweden mit unserem Sozialsystem, ein anderer Teil geht nach Chicago. Dieselbe Sippe ist nach zwanzig Jahren in Schweden immer noch frustriert und arbeitslos, in Chicago hingegen integriert. Der Druck des Arbeitsmarktes, der Zwang des Broterwerbs sorgen dafür. Das sind Dinge, die man nur durch Bundesrecht ändern kann. Für Berlin ist meine Prognose düster, was diese Themen betrifft. Aber es kann in einer Stadt, in der man prächtig leben kann, gleichzeitig kompakte und wachsende, ungelöste Probleme geben. Genauso wird es in Berlin werden. […] Die Integration hat Stufen. Die erste Vorstufe ist, dass man Deutsch lernt, die zweite, dass man vernünftig durch die Grundschule kommt, die dritte, dass man aufs Gymnasium geht, dort Examen macht und studiert. Wenn man durch ist, dann braucht man gleiche Chancen im öffentlichen Dienst. So ist die Reihenfolge. Es ist ein Skandal, dass die Mütter der zweiten, dritten Generation immer noch kein Deutsch können, es allenfalls die Kinder können, und die lernen es nicht wirklich. Es ist ein Skandal, wenn türkische Jungen nicht auf weibliche Lehrer hören, weil ihre Kultur so ist. Integration ist eine Leistung dessen, der sich integriert. Jemanden, der nichts tut, muss ich auch nicht anerkennen. Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert. Das gilt für siebzig Prozent der türkischen und für neunzig Prozent der arabischen Bevölkerung in Berlin. Viele von ihnen wollen keine Integration, sondern ihren Stiefel leben. Zudem pflegen sie eine Mentalität, die als gesamtstaatliche Mentalität aggressiv und atavistisch ist. […] Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate. Das würde mir gefallen, wenn es osteuropäische Juden wären mit einem um 15 Prozent höheren IQ als dem der deutschen Bevölkerung. Ich habe dazu keine Lust bei Bevölkerungsgruppen, die ihre Bringschuld zur Integration nicht akzeptieren, und auch, weil es extrem viel Geld kostet und wir in den nächsten Jahrzehnten genügend andere große Herausforderungen zu bewältigen haben. […] Man stößt gegen viele Mauern der politischen Korrektheit, aber man merkt, dass der Ton an Deutlichkeit zunimmt, wir haben noch nicht verstanden, dass wir ein kleines Volk sind. Wir verstehen uns immer noch als ein großes Volk. 1939, als der Zweite Weltkrieg begann, hatte Deutschland 79 Millionen Einwohner, die USA 135, Russland 160 und England 50. Die Proportionen haben sich völlig verschoben. Wenn von unseren 80 Millionen praktisch dreißig Prozent im Rentenalter sind, sind wir bereits eine relativ kleine Bevölkerung. Wir sind näher an den Holländern und Dänen als an den USA. Dass diese kleinen Völker ihre Ausländer heute mit viel radikaleren Programmen als wir forciert integrieren, hat einen guten Grund. Heute muss man Sprachtests in den Botschaften machen, davor darf man gar nicht einreisen. Sie haben spät angefangen, aber sie haben wenigstens angefangen. Wenn die Türken sich so integrieren würden, dass sie im Schulsystem einen anderen Gruppen vergleichbaren Erfolg hätten, würde sich das Thema auswachsen. Der vietnamesische Kioskbesitzer wird immer gebrochen Deutsch sprechen, weil er erst mit dreißig eingewandert ist und ungebildet war. Wenn seine Kinder Abitur machen oder Handwerker werden, hat sich die Sache erledigt. Türkische Anwälte, türkische Arzte, türkische Ingenieure werden auch Deutsch sprechen, und dann wird sich der Rest relativieren. So aber geschieht nichts. Die Berliner meinen immer, sie hätten besonders große Ausländeranteile; das ist falsch. Die Ausländeranteile von München, Stuttgart, Köln oder Hamburg sind viel höher. Aber die Ausländer dort haben einen geringeren Anteil an Türken und Arabern und mischen sich über breite Ausländergruppen. Zudem sind die Migranten in den Produktionsprozess integriert. Während es bei uns eine breite Unterschicht gibt, die nicht in Arbeitsprozesse integriert ist. Doch das Berliner Unterschichtproblem reicht weit darüber hinaus. Darum bin ich pessimistisch. Wir haben in Berlin vierzig Prozent Unterschichtgeburten, und die füllen die Schulen und die Klassen, darunter viele Kinder von Alleinerziehenden. Wir müssen in der Familienpolitik völlig umstellen: weg von Geldleistungen, vor allem bei der Unterschicht. Ich erinnere an ein Dossier der ‚Zeit’ dazu. Es berichtet von den zwanzig Tonnen Hammelresten der türkischen Grillfeste, die die Stadtreinigung jeden Montagmorgen aus dem Tiergarten beseitigt — das ist keine Satire. Der Neuköllner Bürgermeister Buschkowsky erzählt von einer Araberfrau, die ihr sechstes Kind bekommt, weil sie durch Hartz IV damit Anspruch auf eine größere Wohnung hat. Von diesen Strukturen müssen wir uns verabschieden. Man muss davon ausgehen, dass menschliche Begabung zu einem Teil sozial bedingt ist, zu einem anderen Teil jedoch erblich. Der Weg, den wir gehen, führt dazu, dass der Anteil der intelligenten Leistungsträger aus demographischen Gründen kontinuierlich fällt. So kann man keine nachhaltige Gesellschaft bauen, das geht für ein, zwei, drei Generationen gut, dann nicht mehr. Das klingt sehr stammtischnah, aber man kann das empirisch sehr sorgfältig nachzeichnen.“

Man muss nicht jedes Wort von Sarrazin bejubeln. Aber selbst wer dessen Meinung nicht teilt, darf sein Recht auf freie Rede verteidigen. Auch und gerade die vermeintlich linksliberale Presse von „Süddeutscher Zeitung“ bis „taz“, wo sonst gerne „Bürgerrechte“ verteidigt werden, wäre hier in ihrem Selbstverständnis gefordert. Doch die deutsche Journaille hatte wieder einmal bereits den Anfängen nicht gewehrt, als es zunächst nur Irre wie Horst Mahler traf.

Natürlich, Sarrazin hat mehr gesagt, als es in diesem Lande zivilreligiös vorgegeben ist. Dafür verliert man „als Person des öffentlichen Lebens“ seinen Job. Das ist klar, und auch Sarrazin wusste das vermutlich. Dennoch könnte er sich verschätzt haben. In einem Satz dieses in voller Länge lesenswerten Interviews sagte der Noch-Bundesbanker: „Die Türkei ist das Land, wo man heute noch bestraft wird, wenn man vom Völkermord an den Armeniern redet.“ Deutschland ist das Land, in dem man bald wieder weggesperrt wird, wenn man über Sozialhilfeempfänger redet. Die Presse verdreht die Kritik an sozialpolitisch gemachter Faulheit zur „Hetze gegen Arme“. Sarrazins Worte werden nun in Berlin polizeilich überprüft. Er wird entweder der vielleicht erste Deutsche seit dem Mauerfall sein, der für das Aussprechen schlichter Wahrheit ins Gefängnis geht. Oder einer der letzten, der mit Verleumdung und Jobverlust noch einmal gnädig davonkommt.

Deutsche Journalisten jagen derweil weiter die Phantom-Gefahren.
Quelle: ef-online
--

völlig überzogene reaktion; der ehemalige finanzsenator berlins, theo sarrazin, ist bekannt dafür, ein mann der klaren worte zu sein - das hat er schon oft bewiesen. gerade als berliner weiß man, wie man seine worte zu verstehen hat. man könnte ihm höchstens vorwerfen, politisch nicht korrekt gewesen zu sein - aber keine volksverhetzung! inhaltlich hat er absolut recht mit seinen aussagen.
IconKommentare

Inaktives Mitglied
Inaktives Mitglied26.08.2010 14:22
Kann icvh mich nur anschließen,

obwohl müttlerlicherseits arabische Wurzeln, es wurde zuhause deutsch UND französisch gesprochen.
Aller drei Kinder haben eine hervorragende Ausbildung und die Genartion danach, also meine Kinder und Kinder meiner Schwestern haben alle akademische Abschlüsse!
Wer in dieses, unser Land kommt, sollte lernen, genau wie ein Deutscher, der in ein anderes Land geht, die Sprache, Sitten und Gebräuche der Länder zu achten und damit zu leben.
Denn es ist keine Lüge, daß diese Menschen, die nicht dazu gehören, auch noch von der Sozialhilfe, wenn viele Kinder da sind, Geld in ihre Heimat transferieren, um später dort ein Haus zu haben. Die Jugend derer, aber bleibt hier, nicht gewohnt zuhause auch nur einen deutschen Satz zu sprechen, teilweise ihren Eltern auf Ämtern helfen müssen, zu verstehen.....usw.
Und Herr Sarrazin hat nicht einmal die ausländischen Einbrecherbanden erwähnt, wo es leichter ist, zusätzlich zum Sozialgeld noch mehr zu machen.
Fehlt denn in deren Ländern das Gefühl für Mein Und Dein??
Meine MUtter hat mir erzählt, daß in ihrem Land einem Dieb eine Hand angehackt würde.............
Herrn Sarrazins Aussagen sind teilweise noch zu human.
Nein! Ich bin keine Rechtsradikale, da jüd. Glaubens, aber Recht hin, wo Recht hingehört.
Deutschland ist doch kein Land um einfach nur zugreifen zu können, ohne etwas zu tun. Auch unser Topf hat einen Boden!!
Sollte Herr Sarrazin dafür verurteilt werden, werde ich eine der Ersten sein, die dagegen aufsteht!

Hardy Schneck
Hardy Schneck26.08.2010 21:36
Rosi hat recht

Das ist genau meine Meinung. Es kann nicht sein, dass wir hier in Deutschland kuschen müssen vor Menschen mit Migrationshintergrund. Deutsche Schüler(innen) werden, nur noch eine Minderheit in vielen Schulen, gekrängt, mißhandelt, gemoppt und von vielen als NAZI tituliert. Eine Freundin von uns erzählte:"Meine Tochter A.... wird ständig von türkischen und arabischen Mitschülern auf Grund ihrer Körperfülle (Krankheitsbedingt) als "Nazi Nutte" oder mit dem Satz:"Die deutschen Panzer rollen wieder!" Gehänselt. Sarrazin hat recht, in unseren Schulen muß eine autoritäre Erziehung gefördert werden, sonst gehen wir den Bach runter.
Inaktives Mitglied
Inaktives Mitglied27.08.2010 01:03
Also,

wenn ich hier diese Stammtischlaberei lese, ohne wirkliche Kenntnis von tatsächlichen Zuständen und rechtlicher Lage, wird mir schlecht.
Ich empfehle als Lektüre mal:
http://www.loester.net/fakten1.htm

Hardy, die Schüler, die mit Deiner Tochter in die Schule gehen, sind inzwischen in der 4. Generation hier, kennen die Heimat ihrer Groß- und Urgroßeltern nur aus Erzählungen und Urlaub, sind der Sprache dieser Länder so gut wie gar nicht mehr mächtig.
Warum diese Leute nach wie vor ausländische Pässe haben liegt schlicht und einfach an unserm Rechtssystem.
In jedem Land der Welt erhält das dort geborene Kind automatisch die Staatsangehörigkeit des Geburtslandes (kann aber mit einer Unterschrift der Eltern revidiert werden), in Deutschland erhält ein Neugeborenes automatisch die Staatsangehörigkeit des Kindesvaters.
Warum bitteschön sollte ich ein Land als das Meinige ansehen, wenn mir nicht einmal die Staatsangehörigkeit des Landes übertragen wird, in dem ich geboren, aufgewachsen bin und welches für mich Heimat ist?
Im Übrigen kuschen Deutsche nicht nur vor Leuten mit Migrationshintergrund. Deutsche kuschen vor eigenen Politikern, egal was die für einen Mist verzapfen, Deutsche kuschen vor Managern in Banken, Energieunternehmen, Industrie und Handel, Deutsche kuschen vor Uniformen. Deutsche sind ein Volk von Kuschern, Jammerern, Meckerern und Angsthasen geworden. Deutsche kriegen einfach den Arsch nicht mehr hoch um etwas zu bewegen. Deutsche rufen nach Vater Staat, doch Vater Staat pfeifft ihnen was denn Vater Staat besteht aus denselben Menschen wie der Rest des Volkes. Ihnen, den Regierenden, fehlt, wie auch dem Rest des Volkes, der Arsch in der Hose.

Josef Bauernfeind
Josef Bauernfeind27.08.2010 13:51
Buchwerbung- oder was ?

Nach den bisherigen , teils positiven Kommentaren, möchte auch ich einen Beitrag leisten. Die Thesen von Thilo Sarrazin sind bewusst aggressiv und streitfördernd und bringt durch seine beabsichtigten Darlegungen die Politszene mit Absicht zum Kochen. Er versucht mit allen Mitteln, die wir aus der 30 jährigen Reich kennen, Menschen in seinem Sinne zu beeinflussen und zum Kauf seines neuen Buches zu bewegen. Er weiß , dass er seine Finger in eine Wunde legt , der Überlegungen zugrunde liegen ,über die nicht gerne von Bürgern gesprochen wird. Dabei war Sarrazin in Berlin ein Mitverantwortlicher für eine gescheiterte Politik. Seine Thesen sind mit Vorsicht zu genießen . So seine These, dass muslemische Zuwanderer bildungsfern sind . Bei Betrachtung von Ländern mit hohen muslimischer Bevölkerung ergibt sich ein sehr differenziertes Bild. Bei der türkischstämmigen Bevölkerung ist der Bildungsgrad niedrig. Dagegen haben Zuwanderer aus dem Irak, Iran und Afganistan laut der Tagesschau eine überdurchschnittliche Bildung. Berechtigt ist also der Hinweis , dass für türkische Zuwanderer die Bildung gefördert werden muss. Dieses Thema hat die Politik jahrelang verschlafen . Das Problem kann nicht nur vom Staat gelöst werden. Deshalb haben sich in vielen Städten und Gemeinden ehrenamtliche Gruppen gebildet , die Kinder als Lesepaten helfen und zugewanderte Familien unterstützen . Man beachte, dass laut Angaben der Industrie und Handelskammer rund 10 % aller Unternehmen und Betriebe von Ausländern geführt wird. Die türkischstämmige Unternehmervereinigung schätzt, dass in Deutschland ca. 100 000 türkischstämmige Unternehmer. Damit wurden auch viele neue Arbeitsplätze geschaffen. Man bedenke auch, dass Deutschland im aktuellen demographischen Wandel auf Zuwanderer angewiesen ist. Angrenzende Länder haben mit den Zuwanderer wesentlich mehr Probleme und wer soll unsere Rente bezahlen ?
geraldo jakobs
geraldo jakobs28.08.2010 18:20
Was soll das?

Kapitalisten, Imperialisten, Oligarchen sind alle Erzkonservativ, nur dass die in unterschied zu uns für ihre Sache kämpfen, für ihre Pekuniären Interessen, wird jedes Mittel legal, ilegal eingesetzt. Mit Erfolg hetzen die Menschen gegen Minderheiten auf, mit der begründung dass diese die ganze Schuld am Problem tragen, um so ihre eigene Inkompetenz zu überspielen. Der Möchtegern Guru Thilo Sarrazin, ein Philosoph des Untergangs der BRD, macht für seine Anhänger und Bewunderer Aussagen die so um 1933/36 passend gewessend wären.
Aber heute, Jahr 2010, mitten in der EU und von einem Vorstand der
Bundesbank Irrational klingen. Wäre noch zu sagen, dieses individuum ist auch Mitglied der SPD und spricht wieder von Schichten, von niedrige Schichten, von "Menschen" die weniger Wert als andere.
Die Wunden, auch nach 65 Jahre sind noch nicht ganz geheilt.
So ein dummes Gerede als "Zivil-Courage" zu bezeichnen ist nicht Normal. Da gehört eine Menge Kriminelle Energie dazu.

Hardy Schneck
Hardy Schneck29.08.2010 21:33
Sarrazin eigene Partei<?

Heute in den TV-News:Immer mehr Deutsche wollen, dass Dr.Thilo Sarrazin endlich eine eigene Partei gründet. Die 5% Hürde würde laut Umfragen locker überwunden. "Er spricht die Wahrheit aus, einer der wenigen in dem Land," so die Meinung tausender! Da muß doch was dran sein, sage ich mir und würde ggfs. nach jahrelanger "Wahlunlust" mal wieder zu Urne gehen.
Inaktives Mitglied
Inaktives Mitglied30.08.2010 12:06
Ja, und dann?

Dann hätte der Herr eine Partei, aber was ist mit den Politikfeldern außerhalb seines rechtsradikalen Gedankengutes. Da ist dann nicht mehr viel. Der Mensch ist genau so ein dummer Populist, wie schon einige vor ihm. Die haben auch überlebt.
geraldo jakobs
geraldo jakobs31.08.2010 14:44
Rosi hat kein Recht

Rosi du solltest dich "eine Runde Schemen"
Rechtradikalismus ist keine Meinung, es ist einfach nur ein verbrechen.
Menchen verachten wegen ihre Hautfarbe, Glauben, Sprache oder ökonomische lage ist Armselig, zeugt von einen beschränkten Denkvermögen und keine Kultur.

Inaktives Mitglied
Inaktives Mitglied01.09.2010 13:58
Geraldo,

gerade ICH weiß, was Rechtsradiaklismus angestellt hat.
Aber ich sehe hier in inserer kleinen Stadt, die Menschen aus diesen Ländern am Brunnen sitzend, miteinander in ihrer Sprache reden, sich in keinster Weise bemühen, sich nur der Sprache anzupassen. Nein, es geht weiter. Die Jungs sind die Herren, die Mädchen werden verheiratet. Und das sieht man schon, wenn ich an der Schule halten muß an den 4 Zebrastreifen, um die Kinder zu ihren Schulbussen zu lassen. Es sind nicht die, die von hier kommen, die ein dickes Mädchen zur fetten Sau lautstark degradieren, klar, da müssen unsere doch mitmachen, man will doch dazugehören.
Wie ist es, wenn Kinder deutscher Eltern sich weigern, zur Schule zu gehen?? Weil dabei herauskommt, daß, wenn sie der Gruppe der ausländischen Kinder nicht Geld oder ihr Handy oder die neue Kleidung abgeben, dann gibts was drauf! Wir haben hier eine Lehrerkonferenz nach der anderen, weil die Lehrer nicht mehr weiterwissen.
Verweist man diese Schüler, die dieses Unrecht begehen, der Schule, sind die Lehrer rechtsradikal.
Wird der Unterricht laufend gestört von dieser Gruppe und dem Lehrer auch noch angedroht: Halts Maul Alder, wenn Du nicht ruhig bist, brennt morgen Deine Bude.
SO sieht es jedenfalls bei uns aus. Es gibt ein einziges ausländisches Asia Geschäft, wo man sehr höflich und freundlich bedient wird, wo diese Asiaten innerhalb kürzester Zeit deutsch lernten, um sich etwas aufzubauen , sie sahen in Deutschland eine Möglichkeit für eine bessere Zukunft.
Warum können das nicht alle?
Geraldo und Tommy, erklärt mir das einmal!
Geraldo, Du weißt, was mein Glauben ist, wie sollte ich vergessen haben, was mit den Großeltern mütterlicherseits geschah?
Aber zu dieser Zeit nahmen sich die Verfolgten nicht Rechte heraus, die ihnen garnicht zustanden. Wie heute teilweise, wie hieß er nun wieder, der.....von Köln??
Übrigens Tommy, wer in Deutschalnd längere Zeit lebt und ein Kind zur Welt bringt, oder dessen Frau besser gesagt, der kann dem Kind den deutschen Pass sowie den seines Landes, hier handelt es sich um eine persisiche Familie, beantragen. Ich habe beide Pässe gesehen, weil ich es kaum glauben wollte und der Vater hat durch seine Arbeit auch den deutschen Pass zusätzlich erworben.
Mann wie Frau arbeiten beide, er in einer Fabrik, sie hat hier eine Ausbildung als Röntgenassistentin gemacht, nachdem sie 2 Jahre in Deutschland war, ihr Abitur hier nicht anerkannt wurde. Sie hat sich trotzdem bemüht und Tag und Nacht gelernt, um die deutsche Sprache zu erlernen und nun ist sie bald mit der Ausbildung fertig und wird nach Persien mit ihrer Familie gehen, da dort der Beruf mit einer deutschen Ausbildung hochanerkannt ist.
Geraldo, schÄme Du dich mal eine Runde, denn vom Marxismus oder Leninismus war den Menschen auch nicht geholfen.

Inaktives Mitglied
Inaktives Mitglied01.09.2010 14:03
Herr Bauerfeind

sie widersprechen sich doch im eigenen Artikel:

Der türkischstämmige FDP-Bundestagabgeordnete Serkan Tören bezeichnete die Burka als " mobiles Frauengefängnis ..........

Inaktives Mitglied
Inaktives Mitglied01.09.2010 14:14
Und Tommy,

ich weiß nicht, wo Du lebst, ich weiß Du bist ein Weltenbummler und magst viele Menschen, aber die Kinder, die hier zur Schule gehen, die ausländischen, sind nicht in der 3. oder 4. Generation hier, da stehen auch kleinen weinende Kinder im Kindergarten, weil sie kein deutsch verstehen. Man hat extra je eine Lehrerin eingestellt in 2 Kindergärten hier, um ihnen zu übersetzen, sodaß sie die Möglichkeit haben, deutsch zu lernen, die Eltern weigern sich! Es wurden extra Kurse für Erwachsene Ausländer, darf ich das so sagen oder muß ich Migranten sagen? Bereitgestellt. Kein Vater und erst recht keine Mutter kamen, um daran teilzunehmen.
Würde ICH in ein nichteuropäisches Land gehen, was wäre ich froh, man würde mitr kostenlos Unterricht in der Landessprache anbieten, Wohnungen zu bekommen und sogar noch Geld um zu leben, da Papa nicht arbeiten kann, es versteht ja nix.
Ich würde sofort ausgewiesen über die deutsche Botschaft und dürfte meine Heimreisekosten tragen.
Wer hier ausgewiesen wird, bekommt sogar einen Freiflug.
Ich besuche keine Kneipen, daher kein Biertischgelabere, ich bin 65 Jahr und sehe sehr klar in diese Welt und nicht wie ein verträumter Musikus.

Gesperrtes Mitglied
Gesperrtes Mitglied02.09.2010 13:15
Genau

wie in den Gazetten.Egal von welcher Seite es wird immer nur Schwarz Weiss gesehen.
Keiner hier hat das Buch gelesen aber alles wissen was.Ich schrieb schon in einem Forum erst wenn ich die Schwarte intus habe werde ich mein Maul aufreissen.
Alles was er sagt muss im Zusammenhang gesehen werden.
So einfach mal in Bausch und bogen verurteilen macht sich gut.
Hilft aber keinen Schritt weiter.
Es müsste mal alles was in diesem Buch angesprochen wird Werteneutral auf die Waage gelegt werden.
Macht aber keiner weil es könnte ja ans Tageslicht kommen das hier und da ein Körnchen Wahrheit ist.
Es macht sich einfacher mit der "freiheitlich demokratischen"Keule einfach draufzuhaun.
Und Politiker aller Coleur klatschen Beifall weil damit von ihrem verzapften Mist abgelenkt wird.
Eine Auseinandersetzung mit diesem Thema darf und soll nicht stattfinden.
Obwohl jeder in diesem Land weiss das Multikulti längst auf dem Abfallhaufen der Geschichte liegt.
Auch die Linken sollten sich mal ihrer Stammväter und Mütter erinnern.
Was sagte eine Rosa damals?"Die Freihiet die ich meine ist auch IMMER die Freiheit der ANDERSDENKENDEN"
In diesem Sinne wünsche ich Deutschland ne fröhliche Zensur

geraldo jakobs
geraldo jakobs02.09.2010 13:22
Rosi

Wills du wissen wie z.B. Deutsche Auswandere in Argentinien, Brasilien, Chile, Paraguay und Uruguay sich integriert haben.
z.B meine Oma, nach 30 Jahre hat es geradeso geschafft "Buenos dias" zu sagen, mein Opa, war nicht viel besser, der hat alles auf sein deutschen Kauderwellsch übersetzt (Rodriguez zu Rotegriz) , in Buenos Aires gibt es ein Stadteil "Belgrano", eine hochburg der Deutschen, nach 30 Jahren, haben die Kaffees und Restaurants Bedienungen die Sprache ihre Kunden sich zu eigen gemacht, da von dennen nicht mehr zu erwarten wahr. Ganz einfach gesagt, Deutsche sind nicht anders als Türken, Polen, Italiener, Koreana nur die Gesellschaft von diesen Ländern haben die einfach und ohne Vorbehalt und anderen Bedingungen Aufgenomen. Eine Multikulturelle Gesellschaft kann nie rassistisch sein, aber eine Reinrassige Gesellschaft wie unsere, neigt dazu.

Gesperrtes Mitglied
Gesperrtes Mitglied03.09.2010 09:23
Geraldo

du musst aber auch dazu sagen wie viele Deutsche in Argentinien Brasilien Paraguay und Uruguay leben.
Denn ich glaube kaum das die Zuwanderung in diesen Ländern so enorm ist wie die Einwanderung in Deutschland.
Du bist leider auch einer der nur und immer grundsätzlich nur eine Seite der Medaille sieht.Schwarz Weiss ist eben nicht das Allheilmittel

Ich will raus hier!!
Ich will raus hier!!03.09.2010 22:26
Ein Streitthema ...

ist die Diskussion über die Äußerungen des Herrn Sarrazin zu jeder Zeit. Ich bin auch kein Freund von ihm und ebensowenig erfreut über viele Äußerungen von ihm. Nur muß ich dazu sagen, das er auch mit seinen Äußerungen oft Dinge beim Namen nennt und damit nicht nur Meinung der Bevölkerung wiedergibt. Weniger gut ist, das er das mit sehr drastischen Worten macht und dabei sehr verletzend wird.
Hardy Schneck
Hardy Schneck07.09.2010 19:09
Zum Thema

Mir schwillt der Kamm, wenn ich lesen muß "rechtsradikal oder rechte Szene". Was bitte hat Sarrazin mit sowas am Hut? Sind wir denn schon so weit, dass man noch nicht einmal das Wort "Heimatland" benutzen darf, ohne direkt in die rechte Ecke gesteckt zu werden? Diese "Hexenjagd gegen Sarrazin, das ist rechtslastig! Wann wird sein Buch verbrannt?" Man soll und muß sich mit dem dort beschriebenen Zustand in Deutschland auseinandersetzen, aber in >fairer< Art und Weise und nicht polemisieren, wie es hier einige User tun.
Hardy Schneck
Hardy Schneck07.09.2010 19:15
Nochmals

Ich war 44 (!) Jahre bei der Bundeswehr aktiv. Bei der "FLAGGENPARADE" wurde im Stillgestanden gegrüßt. Bei der Nationalhymne standen wir auf. War das Rechts??? Man sollte erst mal das Gehirn einschalten, bevor man UNSINN plappert. Ich jedenfalls bin STOLZ darauf, 44 Jahre lang bei der Bundeswehr meinem VATERLAND gedient zu haben und damit auch einen kleinen Beitrag auch für eure Sicherheit beigetragen zu haben!

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