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Gesundheit

Warum nur?


Im Thema: Gesundheit
von: Inaktives Mitglied
erstellt am: 20.02.2010

3 Bewertungen: (ø 2)
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261 mal gelesen


Diese Frage stellt sich Franziska seit Jahren fast täglich, manchmal sogar stündlich.

Zuerst hatte sie ja felsenfest daran geglaubt, ernsthaft krank zu sein. Ihr Körper zeigte so viele Symptome für so viele Krankheiten. Sie lief von Arzt zu Arzt, aber keiner fand eine organische Begründung. So musste sie sich immer wieder mit der Diagnose psychosomatisch abfinden.

Inzwischen weiß sie, dass es stimmt. Nur verstehen kann sie es immer noch nicht. Wenn ihre Psyche so mächtig ist, Schmerzen, Schwindel, Schweissausbrüche, Durchfall, ja seit neuestem sogar Acetongeruch ihrer Ausscheidungen zu produzieren, und sie all dies mit der Kraft ihrer Gedanken und konzentriertem Atmen wieder besiegen kann, warum nur schafft sie es nicht, das Ganze von vorneherein zu verhindern?

Was bringt ihr das tägliche schreckliche Unwohlsein?
Sie gehört doch nicht zu jenen, die die Krankheit ausnutzen, um die Familie oder Freunde damit zu erpressen. Ganz im Gegenteil, sie versucht jeden ihrer Zustände zu verbergen, immer die allseits einsatzbereite Taffe zu sein.

Es kostet so schrecklich viel Kraft, sich trotz des Schwindelgefühls auf die Strasse zu wagen, aber inzwischen ist die Erkenntnis, dass alles wie weggeblasen ist beim ersten Gespräch mit Nachbarn oder im Geschäft erheblich schmerzhafter.

Warum nur hat das Unterbewusstsein erheblich mehr Macht über einen Menschen, als seine bewussten Gedanken?

IconKommentare

Inaktives Mitglied
Inaktives Mitglied20.02.2010 16:53
?

Was bringt ihr das tägliche schreckliche Unwohlsein?


immer das ERlebte. Es ist früher da gewesen, als das Bewußte steuern...die ersten zwei Jahre sind die wichtigsten für ein Menschlein..darum knobeln so viele Menschlein herum, warum das so ist, wie es mit ihnen ist. Sie konnten nie bewußt damit umgehen, weil sie viel zu klein. ...Heute, wo sie erwachsen sind, bricht es durch und sie irren in sich umher, wie in einem Labyrinth, laufen von einem Arzt zum nächsten...es nützt nichts.

Inaktives Mitglied
Inaktives Mitglied20.02.2010 20:07
Angst

Weil es schwer fällt diese,Situation zu meistern ,im Innern wartet die Angst, es bleibt ,und geht nie weg,deshalb fällt es schwer, abzuschalten, man müsste einen Schalter haben, dann wäre alles gut
wilhelm anwander
wilhelm anwander21.02.2010 03:04
Ein Stück Leben

Wie wäre es wenn die vorigen Kommentare ein bisschen mehr Zuspruch und weniger Psychologie oder anders formuliert Grenzen, die Wissenschaften mitbringen, formulieren würden.

Fuck yourself. ;-)))))))))))))

Ist denn das Schubladendenken wirklich so gross und mächtig das man den Menschen darin verstecken könnte?

Loslassen ist die Lösung.

Nicht mehr davon abhängig sein.

Versuche herauszufinden warum diese Abhängigkeit besteht.

Da musst du die Hilfe, meiner Meinung nach ansetzen.

Inaktives Mitglied
Inaktives Mitglied21.02.2010 09:18
Wilhelm

keine Psychologie, erlebtes und erfahrenes...

Man kann nicht raten...man kann niemanden sagen,wie er es zu tun hat..jeder muß selbst einen Weg finden, um seiner Angst Herr zu werden. Annehmen und durch... ersteinmal verstehen,w arum das so ist...dann üben, üben, üben...viele Dinge kann man nicht mehr ändern, man muß mit ihnen leben.

Inaktives Mitglied
Inaktives Mitglied25.02.2010 11:54
Ich denke, das

das Bewusste, dem Unterbewussten Einhalt gebieten kann, wenn man selbst darüber nachdenkt, woher und durch was ist meine Angst enstanden.
Kinder kommen zur Welt ohne diese Angst, Angst bringt erst das bewußt Erlebte, dann Verdrängte und irgendwann bricht es aus, als Angst.
Nur wer zuviel nachdenkt, sich nur mit sich selbst beschäftigt, den kann diese Angst immer wieder einholen.
Schalter zum Abstellen von Schmerzen, die vorhanden sind, weil man sich nur auf Schmerz konzentriert, ohne jegl. Hintergedanken, z.B. die Aufmerksamkeit Anderer damit zu erreichen oder gar Mitleid, muß man ganz alleine für sich herausfinden und es dauert dann wohl, bis man den wirklichen Schmerz von dem unterscheiden kann, der durch eine momentane Tatsache hervorgerufen wird.
Und wenn man merkt, daß das Gespräch mit anderen Menschen diese Gefühle "wegbläst" ist man doch schon auf dem Weg, diese Gefühle, nenne sie Angst oder Schmerz, zu beseitigen.
Wobei man wirklich einmal darüber nachdenken sollte, daß es echte Schmerzen gibt, bei denen Menschen von Arzt zu Arzt gerannt sind, und auf die psychische Schiene abgestellt wurden, sich aber dagegen wehren, bis zu lezten Instanz gehen, und dort wird festgestellt, dass z.B. durch gewisse Triggerpunkte, sog. Druckstellen, festgestellt wird, es handelt sich wohl um eine schmerzhafte Erkrankung die behandelbar ist, die in Schüben bei Wetterwechselv o.Ä. auftritt, der wird wohl kaum psyatrische Hilfe brauchen oder ein Psychopharmakon als seelische Stütze brauchen.
Das Thema ist so weitgreifend, daß man sich schllecht oder garnicht ein Urteil bilden sollte.

Ingeborg Steffes-Tremer
Ingeborg Steffes-Tremer13.03.2010 19:43
Statt Spekulation

Ich denke, bevor hier pausenlos überlegt wird, warum Franziska so und nicht anders reagiert, braucht sie sehr wahrscheinlich ganz viel Hilfe. Die gesundheitlichen Probleme scheinen wohl im häuslichen Umfeld ganz besonders stark ausgeprägt zu sein (beim Gespräch mit Nachbarn ist alles weg!!). Das hat seinen Grund - nicht nur in der Kindheit oder Jugend. Das ist zu einfach. Es ist wohl das tägliche Erleben, die täglichen Probleme, genau, in einem fest definierten Umfeld, die zu all den geschilderten Problemen führen. Und in diesem Fall, liebe Franziska, ist eine gezielte Behandlung das eizig Wahre, was Dir helfen kann. Nein, nicht allein im stillen Kämmerlein und mit den vorgeschlagenen "reiß dich doch zusammen". Eine gezielte Psychotherapie, am besten in einer psychosomatischen Klinik ist das, was Sie brauchen! Da werden sicherlich auch die Gründe aufgedeckt, die zu Ihren Problemen führen. Was abre wichtig ist - Sie lernen hier Ihre Probleme in den Grif zu bekommen! Überlegen Sie sich das mal. Ein verständnsivoller Hausarzt kann Ihnen sicherlich bei der Suche nach einer Klinik helfen

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