Wenn es doch so einfach wäre.....
mir steht in knapp 2wochen eine Lendenwirbeloperation bevor,soll heißen,mir wird dieser bereich"Versteift"..da ich jetzt schon 5Jahre mit großen schmerzen und vielen schmerztabl.damit leben mußte,freue ich mich einerseits tierisch auf die op,andererseits geht mir mein"innerer Held"immer mehr flöten..jeden tag ein bissl mehr..mein kopf grübelt..täglich..was ist wenn...z.b.wenn der körper die implantate nicht annimmt..etc.Wer hat Erfahrungen damit und kann mir davon berichten???Ich wäre euch sehr dankbar für ein kleines Echo:)))liebe Grüsse Anita
KommentareAnita Q.25.08.2009 12:41
FEHLER
Zunächst wünsche ich Dir aber, dass Du diese OP gut überstehst und Du wieder völlig schmerzfrei am Leben teilhaben kannst. Andererseits muss ich Dich fragen, was hast Du gemacht, dass Du es zugelassen hast, die Dinge des Lebens soweit an Dich herankommen zu lassen, dass eine OP unumgänglich ist. Sorry, bitte nicht missverstehen.
LG, Susanne
Die Implantate ( solltest du sie bekommen, sind heutzutage so gut und weit entwickelt das es nur in absolut seltenen Fällen zu einer abstoßung kommt. Ich selber bin ein halbes ersatzteillager, und habe keinerlei Probleme damit.
Diese Op, wird sehr häufig gemacht, na ja... was alles passieren kann, das müssen sie dir natürlich sagen, aus rechtlichen Gründen, doch wenn du deinem Arzt, der die OP durchführt vertraust, und er dir geduldig all deine Fragen beantwortet udn dir die Angst ein kleinwenig nehmen kann, wirst du es ganz sicher gut überstehen.
Es ist wie immer, der erste Tag nach der OP ist der schlimmst, doch die sind heute auch da so gut das kein Mensch mehr zwangsläufig schmerzen aushalten muss.
Also, Kopf hoch, die Angst und die Sorgen werden erst dann verschwinden wenn du es hinter dir hast... ich glaube das geht allen so, wenn ich vor einem Eingriff so Angst habe (hatte), dann habe ich immer versucht, mir zu sagen das es völlig ok ist angst zu haben und dann habe ich versucht meine Zeit bis dahin mit Menschen zu verbringen die mir wichtig sind und vor allem, die mich dann nicht ständig so mitleidig angesehen haben :). So war (ist ) diese Zeit oft leichter zu ertragen. Und was deinen Helden angeht... der wird nicht verschwinden, im entscheidenen Moment, wird er aufstehen und dir da durch helfen... so sind Helden nun mal, sie sind am stärksten wenn es wirklich gebraucht wird. Wünsche dir viel Erfolgsglück mit der OP.
rieke
Leider ist es bei mir inoperabel, was hier zu erklären zu langwierig wäre.
So lebe ich mit meinem Morphin einen Tag lustig vor mich hin und wenn ich glaubte, Hurra, es geht doch und überall putzte und schribbte, lag ich dafür umso länger flach und mein Held war verflixt klein.
Aber heute ist wieder ein guter Tag und ich freue mich.
Übrigens, bei mir sind es nicht nur Lendenwirbel, da ist noch viel mehr und das Resumee nennt sich dann Fibromyalgie, daher "inoperabel".
Ich wünsche Dir ganz viel Stärke, die Du ja tief in Dir hast, und wenn der Tag nach der OP vorbei ist, geht es erst mal mit dem Moprphin abwärts, da ist der Held dann auch nicht do groß, aber von Tag zu Tag wächst er und wenn Du nette Menschen um Dich hast, im Zimmer und wenn Du darfst im Rollstuhl erstmal nach draußen. da findest Du unter den Rauchern diejenigen, die am ersten auf den Beinen sind, um ihre Zigarette zu rauchen, schlimm, aber wahr.
Die bringen einen auf die Beine und jammern nicht!!
Eigene Erfahrung aus zig Krankenhausaufenthalten!
LG und alles Gute Dauemdrückende Grüße
Rosi
Wie war es mit der OP?
Ich bin dabei, meinen Morphiumverbrauch dank Homöopathie zu senken.
6 klitzkleine Kügelchen und die Schmerzen sind für Stunden gebannt. Das hätte ich nie geglaubt!!!
Nur ums ganz loszuwerden, gehe ich nach Weihnachten, drücke mich schon 1/2 Jahr davor, endlich in die Klinik für TCM und dann werde ich sehen, wie ich ohne Morhium auskommen und ob es nicht DOCH möglich ist, eine OP zu machen, denn bei jeder flaschen Bewegung hänge ich erst mal da, wie ein nasser Waschlappen.
Ich wäre froh, wenn Du mir antworten würdest.
GLG
Rosi







