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Sauberer Bienenstock
Setze erst mal einen kopierten Artikel von Oktober hier ein, und schreibe dazu dann die passende Ergänzung ab, die heute in unserer Zeitung stand.
Vielleicht so etwas wie die Faust aufs Auge passt ...
************
Es war einma
eine grottenschöne Biene, die lebte in einem silbernen Bienenstock. Sie flog weit über googleearth um Nahrung zu sammeln und sie in den einzelnen Waben zu verteilen. Tagein, tagaus flog sie ihren Weg, meist allein, weil die anderen Bienen sich in zwei Schwärme geteilt hatten.
Das störte sie keineswegs, denn insgeheim wusste sie, sie ist die einzig wahre gute Biene. Sollten die anderen sich ruhig gegenseitig fressen, das konnte ihr nur recht sein; so blieb mehr Platz für sie, die Gute.
Ihr Oscar-reifer Karriereweg war schließlich von vornherein besiegelt, daran würde niemand rütteln können.
In gewissen Zeitabständen wurden neue Königinnen ausgerufen, welche selbstverständlich vom gegnerischen Schwarm heftigsten Attacken ausgesetzt waren.
Unsere Gute Biene gönnte ihre Freundschaft meist der Unterlegenen. Offiziell begründete sie dieses mit ihrem Wissen über ferne Länder, über den Unterschied zwischen Ehrlichkeit und hinterhältigem Verrat. Tatsächlich aber ging es ihr nur darum, jene um sich zu scharren, die ihr den meisten Nektar in den Rüssel gossen. So konnte sie das Kommen und Gehen getrost beobachten und in aller Heimlichkeit den Platz der Königin einnehmen.
Den ganzen Stock beherrschen, ja, das war der Traum der Gute von Beginn an.
Was in Kriegszeiten ganz einfach war für die Gute, wurde in Friedenszeiten immer wieder zu einem Problem.
Dann nämlich gesellten sich des öfteren andere stockfreie Bienen unter die Teilnehmer.
Diese Bienen waren freundlich und beredt, eine echte Gefahr für unsere heimliche Königin.
Was tun? Nicht lange überlegend hortete die Gute ihre getreuen Genossinnen um sich, indem sie in den Waben die große Verschwörungstheorie öffentlich verbreitete. Nicht gesegnet mit Weit- und Umsicht fielen diese nun in gezielten Attacken über die beredten Bienen her.
Der Erfolg blieb selbstverständlich nicht aus, denn eine kluge Biene sucht sich einen besseren Stock.
So wird der Silberstock in alle Ewigkeit bleiben, wie seine wahre Königin ihn immer gestaltet hat.
***
Hier der Beitrag, der Kinder aufkläüren soll ...
Schon gewusst?
Sauberer Bienenstock
o Berlin (dap). Wenn es im Winter kalt ist, gehen Honigbienen nicht aufs Klo. Und das obwohl sie im Bienenstock weiterhin wach sind und Honig fressen. Das geht so: Sie verdauen den Honig, und es entsteht Kot. Doch den geben die Bienen nicht ab. Sie würden sonst den Bienenstock verschmutzen. Stattdessen sammeln sie ihn in einer Kotblase. Die wird im Laufe des Winters immer dicker und füllt schließlich fast den ganzen Hinterleib aus. Sobald es draußen warm wird, schwirren Bienen aus - zu einem Reinigungsflug.
Vielleicht so etwas wie die Faust aufs Auge passt ...
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Es war einma
eine grottenschöne Biene, die lebte in einem silbernen Bienenstock. Sie flog weit über googleearth um Nahrung zu sammeln und sie in den einzelnen Waben zu verteilen. Tagein, tagaus flog sie ihren Weg, meist allein, weil die anderen Bienen sich in zwei Schwärme geteilt hatten.
Das störte sie keineswegs, denn insgeheim wusste sie, sie ist die einzig wahre gute Biene. Sollten die anderen sich ruhig gegenseitig fressen, das konnte ihr nur recht sein; so blieb mehr Platz für sie, die Gute.
Ihr Oscar-reifer Karriereweg war schließlich von vornherein besiegelt, daran würde niemand rütteln können.
In gewissen Zeitabständen wurden neue Königinnen ausgerufen, welche selbstverständlich vom gegnerischen Schwarm heftigsten Attacken ausgesetzt waren.
Unsere Gute Biene gönnte ihre Freundschaft meist der Unterlegenen. Offiziell begründete sie dieses mit ihrem Wissen über ferne Länder, über den Unterschied zwischen Ehrlichkeit und hinterhältigem Verrat. Tatsächlich aber ging es ihr nur darum, jene um sich zu scharren, die ihr den meisten Nektar in den Rüssel gossen. So konnte sie das Kommen und Gehen getrost beobachten und in aller Heimlichkeit den Platz der Königin einnehmen.
Den ganzen Stock beherrschen, ja, das war der Traum der Gute von Beginn an.
Was in Kriegszeiten ganz einfach war für die Gute, wurde in Friedenszeiten immer wieder zu einem Problem.
Dann nämlich gesellten sich des öfteren andere stockfreie Bienen unter die Teilnehmer.
Diese Bienen waren freundlich und beredt, eine echte Gefahr für unsere heimliche Königin.
Was tun? Nicht lange überlegend hortete die Gute ihre getreuen Genossinnen um sich, indem sie in den Waben die große Verschwörungstheorie öffentlich verbreitete. Nicht gesegnet mit Weit- und Umsicht fielen diese nun in gezielten Attacken über die beredten Bienen her.
Der Erfolg blieb selbstverständlich nicht aus, denn eine kluge Biene sucht sich einen besseren Stock.
So wird der Silberstock in alle Ewigkeit bleiben, wie seine wahre Königin ihn immer gestaltet hat.
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Hier der Beitrag, der Kinder aufkläüren soll ...
Schon gewusst?
Sauberer Bienenstock
o Berlin (dap). Wenn es im Winter kalt ist, gehen Honigbienen nicht aufs Klo. Und das obwohl sie im Bienenstock weiterhin wach sind und Honig fressen. Das geht so: Sie verdauen den Honig, und es entsteht Kot. Doch den geben die Bienen nicht ab. Sie würden sonst den Bienenstock verschmutzen. Stattdessen sammeln sie ihn in einer Kotblase. Die wird im Laufe des Winters immer dicker und füllt schließlich fast den ganzen Hinterleib aus. Sobald es draußen warm wird, schwirren Bienen aus - zu einem Reinigungsflug.
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